Aleca Möbelwerkstätte beantragte Konkurs

Im Sog der Commerzialbank-Pleite muss nun auch der Möberlhersteller in die Insolvenz. Das Gericht hat die sofortige Schließung verfügt.

Aleca Möbelwerkstätte beantragte Konkurs

Hirm/Mattersburg. Über die Aleca Möbelwerkstätte GmbH in Hirm (Bezirk Mattersburg) ist am Montag am Landesgericht Eisenstadt das in der Vorwoche beantragte Konkursverfahren eröffnet worden, teilte der KSV1870 mit. Mit der Konkurseröffnung sei auch die sofortige Schließung verfügt worden, womit das Aus für das Unternehmen besiegelt sei, hieß es.

Zur Insolvenz war es im Sog der Pleite der Commerzialbank Mattersburg gekommen. Der Tischlereibetrieb hat Passiva in der Höhe von rund 4,57 Mio. Euro (4,572.000 Euro, Anm.), davon 4,5 Mio. Euro gegenüber der Commerzialbank, die dem Unternehmen Unterstützung zugesichert und zudem Aufträge in Aussicht gestellt habe. Infolge des Konkurses der Bank war mit einem Auftrag jedoch nicht mehr zu rechnen.

Vom Konkurs des 1985 gegründeten Betriebes betroffen sind laut KSV sieben Dienstnehmer und 19 Gläubiger. Zum Masseverwalter wurde Rechtsanwalt Michael Wagner in Neusiedl am See bestellt. Als Termin für die Prüfungstagsatzung sowie für die erste Gläubigerversammlung wurde der 30. November festgelegt. Forderungen können ab sofort bis 16. November angemeldet werden.

Das aktive Forderungsmanagment gehört zu den Pflichten eines jeden Unternehmens.

Forderungsmanagement: Zahlungskrisen aktiv vorbeugen

Wenn Kunden ihre Rechnungen schuldig bleiben kann das auch solvente …

Die Sanktionen gegen die russische Sberbank führen zum Aus der Sberbank Europe AG.

Sberbank-Insolvenz und Milliardenschaden abgewendet

Die Insolvenz der in Wien ansässigen Sberbank Europe AG konnte doch noch …

Austrian Business Check: Ein Aufschwung mit Delle

Der Aufschwung hat einen gehörigen Dämpfer bekommen. Der KSV1870 sieht in …

Für immer geschlossen: Jede Vierte Firmenpleite war im Jahr 2021 Corona-bedingt.

Corona-Bilanz: Jede vierte Firmenpleite wegen der Pandemie

„Unbeherrschbare Umstände“, zurückzuführen auf die Corona-Pandemie, haben …