Affäre: Der Staatsanwalt Sackmann und Kollege Wandel übernehmen Immofinanz-Causa

Die Justiz steht in der Öffentlichkeit derzeit gehörig unter Druck. Die Verfahren dauern zu lange, und die Behörden arbeiten zu langsam, so der Vorwurf. Nun dürfte es in einer prominenten Wirtschaftscausa abermals zu Verzögerungen kommen: Zwei Staatsanwälte im Fall Immofinanz wurden kürzlich ausgetauscht. Peter Vesely wechselte zur Staatsanwaltschaft Korneuburg, und Claudia Zöllner wird Richterin.

Deren Position übernehmen die Wirtschaftsstaatsanwälte Volkert Sackmann (im Bild) und Hannes Wandel. Thomas Vecsey, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien, bestätigt: „Es gibt zwei neue Staatsanwälte für den Immofinanz-Komplex.“

Die Rochade wirft kein gutes Bild auf die Personalplanung in der Justiz. Denn bei der Immo­finanz kommt das nicht zum ersten Mal vor. So kam der Behörde Ende 2009 Staatsanwalt Norbert Haslhofer abhanden, angeblich aufgrund von Interventionen des Justizministeriums. Haslhofer galt als „zu engagiert“ in der Buwog-Affäre.

Von den drei Immofinanz-Staatsanwälten bleibt nur Gerald Denk an Bord. Sein Abgang würde die Abteilung noch viel härter treffen. Denn Denk leitet die Buwog-Ermittlungen rund um Freunde von Karl-Heinz Grasser.

Für die geschädigten Immofinanz-Aktionäre, die aufgrund der mutmaßlichen Malversationen von Karl Petrikovics und Norbert Gertner – für beide gilt die Unschuldsvermutung – ihre Ersparnisse verloren haben, ist der Wechsel bei den Staatsanwälten blanker Hohn. Der Akt in der Causa Immofinanz/Buwog umfasst über 70 Bände plus 20.000 Unterlagen. Die neuen Sachbearbeiter werden Monate brauchen, bis sie vollständig in den Akt eingelesen sind.

Barbara Nothegger, Ashwien Sankolkar

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