Digital Skills Barometer ortet digitale Lücken

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Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer
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Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer wird Ende Jänner das Digital Skills Barometer gemeinsam mit dem Verein fit4internet präsentieren.

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Ressourcenprobleme und zunehmend komplexe Regulatorik werden von Führungskräften als die größten Hürden gesehen.

Das Digital Skills Barometer des Vereins fit4internet wird am 26. Jänner mit Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer präsentiert. Die auf einer Umfrage basierende Studie zur digitalen Fitness Österreichs enthält auch einen Führungskräfte-Teil. Der zeigt ein positives Mindset in Bezug auf digitale Technologien, aber auch Probleme bei der Umsetzung. Häufig werden hohe Implementierungs- und Wartungskosten, Fachkräftemangel oder Zeit- und Ressourcenknappheit als Hürden genannt.

Auffällig ist, dass KI-Nutzung im Alltag angekommen ist, während Datenanalyse und -management nur von gut 30 Prozent genutzt werden. Lediglich ein Drittel sieht Daten als strategischen Vermögenswert. In dem Punkt empfiehlt die Studie, aufzuholen. Auch Prozesse zu Entdeckung und Skalierung digitaler Use Cases sind vielfach noch nicht Standard.

Beeinträchtigend werden vom Führungspersonal Compliance- und Governancethemen empfunden. EU-Regulatorien wie AI Act, Digital Markets Act oder Data Act werden zwar überwiegend nicht abgelehnt, aber je ein Viertel der Befragten sieht sie als zu kostenintensiv und/ oder bürokratieaufwendig. Über die Hälfte können die Verordnungen „nicht beurteilen“. Ihre Einhaltung können ebenfalls 50 Prozent gar nicht, eher nicht oder nur teilweise erfüllen.

Der Artikel ist im trend.PREMIUM vom 16. Jänner 2026 erschienen.

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