
Oberbank-Chef Franz Gasselsberger
©trend/Lukas IlgnerOberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger geht nach fast 25 Jahren an der Spitze. Ein Gespräch auf dem Gmundner Grünberg über den Lehman- und den KTM-Schock, Banker in Zeiten von KI, Lebensenttäuschungen - und über Kettensägen.
trend: Sagt Ihnen der Name George Gleason etwas?
Franz Gasselsberger: Nein. Wer ist das?
trend: Der mit 47 Jahren längstdienende amtierende Banken-CEO der Welt. Er führt eine Bank in Arkansas. Sie sind mit 24 Jahren an der Spitze übrigens die Nummer drei auf der Weltrangliste.
Das freut mich.
trend: Wenn man sein ganzes Berufsleben lang in einem Unternehmen tätig war, ist man dann heute ein Auslaufmodell?
Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass man alle fünf oder sieben oder zehn Jahre den Vorstand oder den Vorsitzenden in der Oberbank einfach so wechselt. Es ist gut, wenn es in einem Unternehmen so etwas wie Stabilität und Kontinuität bei den handelnden Personen gibt, auch was die Vorstände anbelangt. Wir sind nicht Auslaufmodelle, sondern mit unserer Unternehmenstreue besonders herzeigbar.
trend: Ihr Nachfolger Martin Seiter ist mit 42 Jahren gleich alt, als Sie damals waren. Wird er auch ein Vierteljahrhundert bleiben?
Die Chancen sind da. Ja, er muss sich natürlich bewähren. Aber er hat das Zeug dazu, wieder eine Ära als Vorstandsvorsitzender in der Oberbank zu begründen.
trend: Sie gehen Ende des Jahres. Seither haben Sie bereits bei der Präsentation der Halbjahreszahlen, die ja noch unter Ihrer operativen Verantwortung liegen, das Feld überlassen. Auch den Aufsichtsratssitz bei der Lenzing AG haben Sie Ende August vorzeitig geräumt. Sie sind nur noch drei Tage pro Woche im Büro. Warum diese ungewöhnliche Vorgangsweise?
Loslassen muss man auch üben und trainieren. Das geht nicht einfach, indem man den Hebel umlegt. Jedenfalls habe ich keinerlei Entzugserscheinungen. Unsere Vorgangsweise ist aber auch ein Zeichen, dass der Aufsichtsrat den richtigen Mann an der Spitze ausgewählt hat und dass ich Martin Seiter zu 100 Prozent vertraue. Er ist eigentlich viel besser, als ich es damals in seinem Alter war. Ich habe ihn ja auch mit erfunden.
trend: Legen Sie auch Ihr wichtigstes und prestigeträchtigstes Aufsichtsratsmandat, jenes beim Stahlkonzern Voestalpine, vorzeitig zurück?
Ich bin ja dafür bekannt, dass ich sehr konsequent bin. Ich lege alle meine Funktionen zurück: bei den Schwesterbanken, als deutscher Honorarkonsul, das Aufsichtsratsmandat bei Lenzing, die Funktionen in der Kammer, in der Industriellenvereinigung und, und, und. Da kommt jetzt wahnsinnig viel Workload auf meinen Nachfolger zu. Deshalb ist mit ihm akkordiert, dass ich das Voestalpine-Mandat noch bis 2029 ausdiene. Es bringt ja auch einen gewissen Zeitaufwand mit sich.
trend: Sie bleiben auch sonst Sparringpartner für Ihren Nachfolger?
Mein Vorgänger Hermann Bell hat mir einen unglaublichen Freiraum eingeräumt und mich nie kommentiert. Genauso möchte ich es auch halten. Es wird keine Ratschläge des Elder Statesman geben. Wenn Martin Seiter glaubt, meine Meinung ist gefragt, dann stehe ich ihm aber zu 100 Prozent zur Seite.
trend: Die Bilanzsumme der Oberbank hat sich unter ihrer Führung auf 30 Milliarden Euro verdreifacht, jene der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich hat sich in dieser Zeit vervierfacht. Warum?
Diese Frage ist etwas delikat. Ich denke, man sollte die Bedeutung nicht über die Größe und die Bilanzsumme definieren. Wir definieren die Bedeutung der Oberbank über Ertragskraft, Eigenkapital und auch Dividendenzahlungsfähigkeit. Unser Jahresüberschuss vor Steuern hat sich seit 2002 fast verzehnfacht, die Kernkapitalquote hat sich verdreifacht. Unser Eigenkapital lag bei meinem Antritt bei 500 Millionen Euro, jetzt sind es 4,37 Milliarden Euro. Der Kurs der Oberbank-Aktie ist im Schnitt pro Jahr um 9,5 Prozent gestiegen. Als ich gekommen bin, hatten wir in München eine Filiale, drei hatten wir in Wien. Wir waren nicht in Tschechien, wir waren nicht in Ungarn, wir waren nicht in der Slowakei. Mittlerweile sind wir in zehn deutschen Bundesländern mit 45 Filialen vertreten, In Tschechien mit 17, in Ungarn mit zwölf und in der Slowakei mit vier Standorten. In Wien sind wir mit 30 Filialen die größte Bundesländerbank. Unser Kreditwachstum kommt derzeit zu 60 Prozent aus unseren Auslandsmärkten.
trend: Der Vergleich mit Raiffeisen ist schief?
Schauen Sie sich bitte das operative Geschäft an. Wir haben ein besseres Zinsgeschäft, wir haben ein besseres Dienstleistungsgeschäft. Raiffeisen hat eben erst eine Beteiligungszuschreibung von der RBI in Höhe von 500 Millionen Euro bekommen. Wir sind dagegen kein Beteiligungsunternehmen mit angehängtem Bankgeschäft. Wir sind wirklich eine Bank mit einem ganz starken operativen Ergebnis. Unsere NPL-Quote (der Anteil notleidender Kredite, Anm.) liegt unter drei Prozent und damit deutlich unter dem Mitbewerb.
trend: Als Sie als CEO gestartet sind, war der Vergleich mit dem damaligen RLB-OÖ-General Ludwig Scharinger in Linz Dauerthema, Sie haben sich mit Veranstaltungen wechselseitig übertrumpft. Hat das genutzt?
Die Oberbank wäre heute nicht da, wo sie ist, wenn wir uns diesem Wettbewerb nicht gestellt hätten. Ich war damals ein 42-jähriger junger Mann. Auf der einen Seite gab es Scharinger am Höhepunkt seines Schaffens, auf der anderen Seite meinen Vorgänger, die genaue Antithese von Scharinger, eine Persönlichkeit, honorig, seriös. Beide haben einen unglaublichen Schatten geworfen. Beide waren mächtige, reife Bäume. Die Frage war: Wie kann Gasselsberger hier eigentlich auch einen Schatten werfen?
trend: Gasselsberger hat expandiert.
Und ich glaube das ist gut gelungen. Am wichtigsten wurde aber das Thema Unabhängigkeit. Sie ist Teil unserer DNA. Die große Frage ist ins Zentrum gerückt: Wird Gasselsberger diese Unabhängigkeit erhalten können?
trend: Diese Unabhängigkeit stand ab 2019 auf dem Prüfstand, als die Unicredit versuchte, mehr Durchgriff auf die 3-Banken-Gruppe zu bekommen.
Die Eigenständigkeit wurde mein wichtigstes berufliches Lebensziel. Wir haben unzählige Verfahren gegen die Unicredit ausgefochten. Als mir unsere Anwälte am 17. Juni 2024 mitteilten, dass die Gegenseite alle Kampfhandlungen eingestellt hat, war das so etwas wie die zweite Geburtsstunde der Oberbank. Allerdings ist der Kampf auch mit einer meiner größten Lebensenttäuschungen verbunden.
trend: Welche?
Dass die heimische Politik auf Bundes- und Landesebene nicht realisiert hat, was auf dem Spiel stand. Es braucht die Vielfalt des Bankenangebots. Eine Oberbank, die nicht mehr eigenständig ist, würde vielleicht noch eine Zeit lang ihre Marke behalten, so wie das jetzt bei der Commerzbank der Fall sein wird. Aber darunter würde dann schon stehen: „Gehört zur Unicredit-Gruppe“. Ich habe das schon während des Konflikts der Politik erklärt, bis hinauf zum Finanzminister. Keine Reaktion. Als wir dann gewonnen hatten, dachte ich, jetzt kriege ich Gratulationsanrufe. Da kam wieder nichts. Sie haben es nicht verstanden.
trend: Wird die Unicredit – gestärkt durch einen Commerzbank-Deal – noch einmal einen Anlauf machen? Die italienische Großbank hält ja in Summe 27,17 Prozent der Oberbank-Aktien.
Das kann ich nicht beurteilen und will es auch nicht kommentieren. Gut ist, dass die jungen Vorstände, die wir jetzt haben, diesen Konflikt nicht nur vom Hörensagen kennen, sondern dass sie ihn miterlebt haben. Sie wissen, wie knapp es eigentlich war.
trend: Wie wird eine Commerzbank-Übernahme den europäischen Markt verändern?
Mein Nachfolger hat von einem „Lotto-Sechser“ für die Oberbank gesprochen. Wenn die großen oder mittelgroßen deutschen Banken mit sich selbst beschäftigt sind, wenn sie große strukturelle Veränderungen vornehmen, dann haben sie weniger Zeit, um sich mit dem Kunden zu beschäftigen. Die Kunden der HVB und der Commerzbank sagen aber: Wir brauchen eine Alternative. Die Oberbank hat am deutschen Markt einen Größenvorteil gegenüber den lokalen Sparkassen, die nur eine Bilanzsumme von fünf bis zehn Milliarden Euro haben. Wir können die Dinge selbst darstellen und brauchen keine Muttergesellschaft, um etwas konsortial zu finanzieren. Diese Chancen müssen wir jetzt auch nützen.
trend: Anders als Erste, RBI und Bawag wollen Sie nur organisch wachsen. Ist das sinnvoll in Zeiten, in denen alle nach „europäischen Champions“ rufen?
Wir haben nur einmal eine Bank gekauft, eine relativ kleine Geschichte. Der Punkt ist: Wir sehen auch ohne Zukäufe unglaubliches Wachstumspotenzial in den bestehenden Märkten. Wir wollen sowohl in Tschechien als auch in Ungarn die Ergebnisse bis 2030 verdoppeln. Und wir wollen die Chancen in Deutschland nutzen. Warum soll ich von unserem bisherigen Weg abweichen? Ich bin noch nie nachgehüpft, was die anderen mir vorhüpfen.
trend: Das Image von Bankern ist nach der Finanzkrise ab 2008 abgestürzt. Es wurde nur noch über Gier und Boni gesprochen, die Branche ist nie wieder auf alte Flughöhen zurück – und für die Politik ist es einfach, ohne großen Widerstand der Öffentlichkeit eine Bankenabgabe zu beschließen. Welche Fehler wurden gemacht?
Ich kann mich noch an den September 2008 erinnern, da gab es in Wien eine Tagung des IWF, bei der diskutiert wurde: Wird Lehman fallen oder nicht? Die Experten meinten, das können sich die Amerikaner überhaupt nicht leisten. Am nächsten Tag kam dann die große Ernüchterung. Uns hat damals eine gewisse Selbstbeschränkung insofern geholfen, weil wir sagten: Wir machen keine Geschäfte, die wir nicht verstehen. Wir haben uns dann entschlossen, keine Staatshilfe zu nehmen. Wir brauchten sie auch nicht. Daraufhin haben sich die Leute bei der Oberbank am Wiener Schwarzenbergplatz angestellt, um Geld einzulegen. Insofern waren wir Profiteure. Andere Banken hatten es als besonders schicklich und normal hingestellt, Staatshilfe in Anspruch zu nehmen.
trend: Ihr Ruf hat in der Krise profitiert?
Eine Bank wie die Oberbank muss sich hüten, ins Gerede zu kommen. Die Banker insgesamt sind natürlich durch diese übertriebenen Bonuszahlungen ins Gerede gekommen, und danach wurden die Boni reglementiert. Ein paar schwarze Schafe haben der Branche einen schlechten Ruf zugefügt, das ist schade, denn die österreichische Bankenlandschaft ist hervorragend aufgestellt.
trend: Trägt zum schlechten Ruf auch dabei, dass Erhöhungen der Leitzinsen – so wie aktuell – bei den Krediten sofort, bei den Sparguthaben aber nur mit Zeitverzögerung weitergegeben werden?
Unsere Branche ist hoch reglementiert, und die Kunden waren noch nie so mündig wie jetzt. Wir müssen verdienen, auch um die Bankenabgabe zahlen zu können – bei uns sind das 15 Millionen Euro. Die derzeitige Situation wird natürlich dazu führen, dass die Zinsspanne in diesem Jahr noch steigen wird.
trend: Sie haben sich nie am gängigen Aufsichts-Bashing Ihrer Mitbewerber beteiligt. Aus Kalkül?
Nein, das ist meine Meinung. Ich bin nicht bekannt dafür, Opportunist zu sein. Bei aller Kritik, die es immer wieder gibt, die Finanzmarktaufsicht und die Oesterreichische Nationalbank seien zu kleinlich und zu pingelig und zu formalistisch: Sie tragen ganz wesentlich zum Erfolg der österreichischen Banken bei. Wir leben im Unterschied zur Zeit vor dem Lehman-Fall jetzt in einer anderen Welt – in einer regulierten Welt. Die Banken werden nur dann erfolgreich sein, wenn sie es verstehen und von sich aus begreifen, mit dem Thema Regulatorik aktiv umzugehen.
trend: Was war eigentlich der größere Schock in Ihrer Ära: Lehman 2008 oder die Pleite Ihres Kunden KTM 2024?
Lehman und KTM kann man nicht vergleichen, das eine war eine Finanzkrise, die zu Lasten der stillen Reserven gegangen ist, das andere war ein Kreditausfall. KTM war bilanziell für uns nicht das große Thema – was nicht heißt, dass wir nicht einen Ausfall hatten, aber es hat sich am Ende viel besser entwickelt, als es sich ursprünglich dargestellt hat. Es ist nur so, dass wir sehr stark mit KTM identifiziert wurden, wir haben ja damals die Übernahme durch Stefan Pierer finanziert, ich habe mich auch in der Öffentlichkeit mit ihm gezeigt.
trend: Was muss ein Banker in Zeiten von KI noch können?
Für normale Dienstleistungen braucht kein Mensch mehr einen Banker, ob Kassier oder am Schalter. Du brauchst höchste Beratungskompetenz durch die Mitarbeiter – dann kommst du auch zu mehr Erträgen. Im Management ist mehr persönlicher Einsatz wichtiger denn je. Ich besuche ebenso wie Martin Seiter 250 Kunden pro Jahr, das sind 250 Gespräche mit Unternehmern. Das ist eine sehr aufwendige Art, das Bankgeschäft zu betreiben. Da fahre ich nach Deutschland oder nach Tschechien und habe zehn Kunden an zwei Tagen. Da bist du am Abend müde, weil du einfach die Bank vertreten musst. Das wird die KI nie machen.
trend: Wie stark trifft die Deindustrialisierung die Bank der mittelständischen Industrie?
Der Standort Österreich hat in den letzten Jahren durch das Lohnthema, durch das Energiethema, durch das Bürokratiethema gewaltig gelitten. Grosso modo haben die Unternehmen, vor allem die großen und mittleren, es aber verstanden, wie sie damit umgehen: indem sie die Nachteile durch Digitalisierung und Automatisierung kompensieren. Im kleineren Unternehmensbereich gehen die Reserven allerdings schön langsam aus. Ich habe deshalb begrüßt, als die Politik eine Industriestrategie vorgelegt hat.
trend: Der Haken daran?
Dass der Kapitalmarkt und die Banken da nicht eingeladen worden sind – okay. Was mich stört, ist etwas anderes. Wir haben bei der Oberbank die Strategie 2030. Sie steht und fällt mit der Konsequenz der Umsetzung. Also, liebe Politik: Was ist aus dieser Industriestrategie geworden? Nur mit einem populistischen Kopftuchverbot wird die Sache in Österreich nicht besser.
trend: Warum haben Sie zu Jahresbeginn gesagt, es wird ein Comeback der deutschen Autoindustrie geben?
Das war meine Meinung. Im Lichte der Ereignisse muss man allerdings einräumen: Hier habe ich nicht recht gehabt.
trend: Ihr Verhältnis zur Politik ist, gelinde gesagt, nicht harmonisch.
Ich habe die Politik immer kritisiert, auch wenn Politiker anwesend waren. Bei unserer letzten Business-Gala kam nach meiner Rede ein österreichischer Minister zu mir und fragte: War das jetzt notwendig? Aber ich bin auch ein Stück desillusioniert, weil politisches Denken mit wirtschaftlichem Denken schlichtweg inkompatibel ist. Wenn die Freiheitlichen sagen, eine Erhöhung des Pensionsalters geht nur über unsere Leiche, wenn die Roten sagen, das geht auch nicht, dann wäre es für die ÖVP, die ohnehin schon immer weniger Stimmen hat, politischer Selbstmord, wenn man da jetzt eine Pensionsreform angehen würde – obwohl alle wissen, dass es alternativlos ist. Wo sollen dann aber die Reformen herkommen?
trend: Dem vorgeschlagenen Zukunftsdepot können Sie auch nichts abgewinnen?
Das ist eine gute Idee, ich höre jedoch auch das, was das Wifo sagt, nämlich dass die Maßnahme in erster Linie etwas für die Reichen ist. Es gäbe so viel anderes zu tun: den Förderdschungel durchforsten, das Gesundheits- und Schulsystem, die Prozesse in der Verwaltung durchleuchten. Die Politik kann das nicht, Staatssekretär Schellhorn wird das nicht können, also wird man externe Experten brauchen. Die Beamten werden sich ja nicht selbst wegrationalisieren.
trend: Stichwort Entbürokratisierung: Auf Linkedin posieren Sie mit Kettensäge. Bei Ihnen ist das auf Waldarbeit gemünzt. Sie kaufen in Ihrer Heimatgemeinde Wald, höre ich?
Ja, bislang 60 Hektar. Ich wollte eigentlich Förster werden. Meine Mutter hat mir das aber nicht erlaubt. Das wird eines der großen Hobbys nach meiner Zeit als CEO sein. Im Wald fühle ich mich wohl, dort kann ich mich erholen. Ich liebe diese gleichförmigen, monotonen Arbeiten. Das ist für mich einfach beruhigend.
trend: Was ist das Ziel? Eine Eigenjagd?
Aber nein! Obwohl mein Jagdtrieb immer stärker wird. Fürs Bücherlesen und Berggehen wird wahrscheinlich künftig ebenfalls mehr Zeit sein, und natürlich für meine drei Töchter und die sechs Enkelkinder. Lassen Sie mich aber noch eines festhalten. Ich würde heute nicht hier sitzen, wenn ich nicht so eine tolle Frau hätte. Sie hat sich nie in den Vordergrund gestellt und war kaum je auf einem Foto zu sehen. Sie ist mir auch in schwierigsten Zeiten zur Seite gestanden, ohne sich ins Bankgeschäft einzumischen. Ich habe sie vor 43 Jahren hier am Traunstein entscheidend kennengelernt.
Das Interview ist im trend.PREMIUM vom 25. September 2026 erschienen.