Oberbank-Chef Gasselsberger hört mit Ende 2026 auf

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Der langjährige Generaldirektor der Oberbank, Franz Gasselsberger, wird seine Funktion mit 31. Dezember 2026 zurücklegen.

Der Chef der Oberbank, Franz Gasselsberger, nimmt nach 28 Jahren im Vorstand der Bank den Hut. Er habe heute in einem Schreiben an den Aufsichtsrat um eine einvernehmliche Auflösung seines Vertrags gebeten, schreibt die Bank am Montag in einer Aussendung. Gasselsberger war seit 1998 im Vorstand der Bank und seit 2006 Vorstandsvorsitzender bzw. Generaldirektor. Sein Vertrag wäre noch bis Mai 2027 gelaufen, nun hört er bereits mit Ende des Jahres 2026 auf.

„Nach 45 Jahren Oberbank, davon fast ein Vierteljahrhundert an der Spitze, ist es dann - im Alter von fast 68 Jahren - auch genug“, so Gasselsberger laut Aussendung. Bis Ende des Jahres bleibe er aber „mit großer Freude“ Generaldirektor der Oberbank.

Seiter dürfte Nachfolger werden

Sein Nachfolger dürfte Vorstandsdirektor Martin Seiter werden. Der Nominierungsausschuss soll Seiter dem Aufsichtsrat als Generaldirektor und Vorstandsvorsitzenden vorschlagen, heißt es in der Aussendung. Die Beschlüsse dazu werden für März 2026 erwartet.

Gasselsberger sei „die Persönlichkeit gewesen, die die Oberbank in den vergangenen Jahrzehnten geprägt hat“, sagte Florian Beckermann, Präsident des Interessensverbands für Anleger (IVA) zur APA. Die vergangenen Jahre seien vor allem im Zeichen des Streits zwischen der 3-Banken-Gruppe und der UniCredit gestanden. Dieser Konflikt sei nun aber gelöst. Dass Seiter als Nachfolger nominiert werde, sei keine Überraschung.

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