
Ein Blick auf die TOP-MANAGERGEHÄLTER in Österreich bietet kein einheitliches Bild: Manche mussten 2023 Einschnitte hinnehmen, andere freuten sich über hübsche Gehaltssteigerungen. Im Schnitt stagnierten die Vergütungen.
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Da wären wohl viele falsch gelegen. Die Frage, wer 2023 der teuerste CEO eines börsennotierten Unternehmens in Österreich war, hätte die überwiegende Mehrheit bestimmt mit Bawag-Chef Anas Abuzaakouk beantwortet. Und unter normalen Umständen würde der Banker mit seinen mehr als neun Millionen Euro Vergütung tatsächlich wieder das Ranking der Bestverdiener im ATX anführen.
Aber ganz normal waren die Umstände im abgelaufenen Jahr nicht. Denn Gerald Grohmann, der mehr als 22 Jahre die Geschicke von Schoeller Bleckmann Oilfield (SBO) äußerst erfolgreich leitete, zog sich zu Jahresende in den wohlverdienten Ruhestand zurück – und bekam zum Abschied ein hübsches Abfindungspaket im Ausmaß von mehr als fünf Millionen Euro mit auf den Weg. Zusammen mit seinem Jahresgehalt von 4,4 Millionen Euro hat es Grohmann mit der außertourlichen Zahlung geschafft, Abuzaakouk im Vergütungsranking knapp zu schlagen.
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