
Die Voestalpine hat Großaufträge im Bahninfrastrukturbereich im Gesamtwert von 500 Millionen Euro an Land gezogen. Beliefert werden die Deutsche Banh und die Schweizerischen Bundesbahnen.
Der Linzer Stahl- und Technologiekonzern Voestalpine wird Schienen, Weichensysteme sowie Signal- und Überwachungstechnik an die Deutsche Bahn und die Schweizerischen Bundesbahnen liefern.
„Wir freuen uns, mit den aktuellen Aufträgen unsere langjährigen Partnerschaften mit der DB und SBB fortzusetzen und die Modernisierung sowie Digitalisierung der Bahninfrastruktur in Europa voranzutreiben“, sagt Voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner.
DB-Infrastruktur
Ein Teil der Aufträge entfällt auf Projekte der Deutschen Bahn. Allein 2026 sollen mehr als 23 Milliarden Euro in die Modernisierung der deutschen Bahninfrastruktur fließen.
Die Voestalpine liefert dafür unter anderem Premiumschienen und Weichenkomponenten. Eingesetzt werden sie etwa beim Umbau des Frankfurter Hauptbahnhofs sowie bei der Erneuerung wichtiger Hochleistungskorridore wie Hamburg–Berlin.
Bereits an der Sanierung der rund 70 Kilometer langen Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim, einer der meistbefahrenen Bahnstrecken Europas, war Voestalpine beteiligt. Neben Schienen aus dem steirischen Donawitz stammen auch zahlreiche Weichen aus dem Konzern.
Signaltechnik für die Schweiz
Auch die Schweizerischen Bundesbahnen setzen auf Technologie aus Österreich. Die SBB haben einen Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von bis zu 20 Jahren zur Digitalisierung ihres Streckennetzes abgeschlossen.
Voestalpine liefert dabei moderne Achszählsysteme, die etwa melden, ob ein Gleisabschnitt frei oder belegt ist. Die Technik gilt als zentral für Sicherheit und Kapazität im Bahnverkehr. Zusätzlich umfasst der Auftrag Serviceleistungen, Diagnosesysteme und Cybersecurity-Lösungen.
