Benko-Urteil: 30 Monate wegen betrügerischer Krida

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Signa-Gründer René Benko ist heute am Landesgericht Innsbruck wegen betrügerischer Krida zu 30 Monaten unbedingter Haft verurteilt worden – das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Signa-Gründer René Benko ist heute am Landesgericht Innsbruck wegen betrügerischer Krida von einem Schöffensenat zu 30 Monaten unbedingter Haft verurteilt worden. Unter anderem ging es um eine Mietvorauszahlung von rund 360.000 Euro für eine Villa im Innsbrucker Stadtteil Hungerburg. Ebenfalls behandelt wurde eine Schenkung in Höhe von 300.000 Euro an seine Mutter – für diese Schenkung bestand bereits ein rechtskräftiger Schuldspruch des Obersten Gerichtshofes.

Für die Mietvorauszahlung wurde Benko 2025 freigesprochen. Anfang Juli hatt der OGH den Teilfreispruch aufgehoben und zur Neuverhandlung an das Landesgericht Innsbruck zurückverwiesen. Darüber wurde nun heute verhandelt und die Gesamtstrafe neu festgesetzt werden. Im Oktober 2025 war Benko wegen Beeinträchtigung der Gläubigerinteressen noch zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Nun setzte es sechs Monate mehr.

Vom Vorwurf der Beeinträchtigung der Gläubigerinteressen wegen der Vorauszahlung von Betriebskosten wurde Benko hingegen freigesprochen. Das Urteil ist vorerst nicht rechtskräftig.

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