
Alltagsuhren sind bei formellen Anlässen ein No-Go. Die klassische Dress Watch muss aber ganz und gar nicht langweilig sein. Der trend zeigt, wie unterschiedlich Eleganz für das Handgelenk interpretiert werden kann.
Strenge Dresscodes waren gestern. Auch für Herren bietet die formelle Mode heute mehr Spielraum, um ihren individuellen Stil zum Ausdruck zu bringen. Und was für das Outfit gilt, gilt erst recht für den Accessoire-Bereich. Während sich die klassische "Dress Watch" dem Styling unterordnet - in der Regel mit flachem Goldgehäuse an schwarzem Lederband, mit schlichtem Zifferblatt und zwei, maximal drei Zeigern -, sind die Interpretationen dieses Uhrengenres heute deutlich vielfältiger.
Was bleibt, ist das flache Gehäuse - die Uhr soll ja in der Bewegung ohne "anzuecken" unter die Hemdmanschette gleiten. Am Zifferblatt darf sich aber mehr abspielen als nur Stunde und Minute. Das Repertoire reicht von der skelettierten Uhr bis hin zu kleinen und größeren Komplikationen, die dank moderner Uhrmacherkunst mittlerweile in erstaunlich flache Uhrwerke integriert werden können und dadurch auch in schlanke, elegante Gehäuse passen.
Eine der herausragendsten und zugleich spektakulärsten Vertreterinnen dieses Uhrentypus ist die "Octo Finissimo Automatic" aus dem Hause Bvlgari, das bereits mit mehreren Ultraflach-Weltrekorden für Aufsehen gesorgt hat. Dank Manufakturkaliber BVL 138 mit einer Werkhöhe von lediglich 2,23 mm beträgt die Gehäusehöhe nur 5,15 mm.
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