Umfrage: Mehrheit für Social-Media-Verbot

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Exklusive trend-Umfrage: Wie die Österreicher:innen zum geplanten Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige stehen und wie sich die Nutzung in letzter Zeit verändert hat.

Die EU-Kommission wird ihre Vorschläge für eine Social-Media-Altersgrenze im Herbst präsentieren, die österreichische Regierung hat ihren Gesetzesentwurf Ende Juli präsentiert. In der Bevölkerung stoßen die Verbotsvorstöße jedenfalls auf Zustimmung: 66 Prozent der vom Linzer Market Institut Befragten sprechen sich für ein Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige aus – befragt wurden Österreicher:innen ab 16 Jahren. Die Zustimmungsquote in Haushalten mit Kindern ist ähnlich hoch wie in der Gesamtbevölkerung, führt Birgit Starmayr von Market aus.

Bei der eigenen Nutzung zeigt die Umfrage eine leicht abnehmende Tendenz. Bei insgesamt 18 Prozent Social-Media-Verweigerern geben tendenziell mehr Befragte an, Instagram & Co. in den letzten Monaten etwas weniger genutzt zu haben als umgekehrt. Bei den unter 30-Jährigen ist das Nutzungsverhalten allerdings unverändert, nur die Älteren haben deutlich zurückgeschraubt.

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Umgelegt auf die einzelnen Dienste haben die beiden Meta-Plattformen Instagram und Facebook am wenigsten zu befürchten: 16 bzw. 18 Prozent können sich einen völligen Verzicht vorstellen, rund vier Fünftel der Befragten nutzen diese Social-Media-Kanäle schon. Dagegen sind jene Angebote, die schon jetzt eine geringere Reichweite haben, gefährdeter: 59 Prozent der Befragten geben etwa an, die X-Alternative Bluesky nicht zu nutzen, 48 Prozent von jenen, die sie nutzen, können sich einen kompletten Verzicht vorstellen. Das gilt ähnlich auch für die Karriereplattform LinkedIn und für X. Markant sind die Altersunterschiede insbesondere bei Snapchat bzw. bei TikTok: Während 35 bzw. 32 Prozent der Gesamtbevölkerung einen Totalverzicht in Erwägung ziehen, sind es bei den unter 30-Jährigen nur sieben bzw. zehn Prozent.

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Die Umfrage ist im trend.PREMIUM vom 17. Juli 2026 erschienen.

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