
Oliver Holle hat als Start-up-Gründer seine berufliche Laufbahn gestartet und schöpft aus einem reichen Fundus an Erfahrungen. Der vom trend zum Mann des Jahres 2023 gewählte Investor, will diese Erfahrungen nicht nur versilbern, sondern auch tatkräftig daran mitwirken, dass weiterhin Innovatoren sich trauen, ein eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen. Er formuliert dazu 6 Gedanken zur Start-up-Szene, zu Bildung, Innovationskraft und gesellschaftlichem Impact.
1. Die heimische Start-up-Szene
"Das Positive ist eine neue Generation an Gründerteams, die gelernt haben, wie Internationalisierung und Skalierung funktionieren. Da wird eine große Welle an erfolgreichen Start-ups auf uns zukommen. Dem steht eine im Wesentlichen stagnierende politische Dynamik gegenüber.
Es fehlt - mit wenigen Ausnahmen - an Verständnis und Interesse daran, wie Innovationsökonomie funktioniert - und zwar über alle Parteigrenzen hinweg.
Während es in anderen Ländern längst Kern einer modernen Industrie- und Standortpolitik ist, Innovation auf allen Ebenen zu fördern - ob durch steuerliche Anreize, Ansiedlungspolitik oder Investitionen in Start-ups -, sind diese Themen bei uns immer noch als 'Schönwetterpolitik' abgespeichert. Das ist ein massiver Fehler."
Wer mitreden will, muss wissen, was wichtig ist.
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