Wirtschaftsstimmung in Eurozone trübte sich überraschend ein

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Indikator ESI sank im September nach vier Anstiegen in Folge
 © DPA, A3472, Frank May, Apa
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Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im September überraschend eingetrübt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) fiel im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Punkte auf 97,9 Punkte, wie die Europäische Kommission am Dienstag in Brüssel mitteilte. Zuvor war der Stimmungsindikator vier Monate in Folge gestiegen.

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Analysten wurden vom Stimmungsdämpfer überrascht. Sie hatten einen weiteren Anstieg erwartet und waren im Schnitt von einem Indexwert von 99,0 Punkten ausgegangen. Der Stimmungsindikator fällt damit wieder tiefer unter den langfristigen Durchschnitt von 100 Punkten.

Der Stimmungsdämpfer geht vor allem auf einen Rückgang des Konsumklimas zurück. In der Industrie und im Bereich Dienstleistungen hat sich die Stimmung hingegen jeweils verbessert, während sie sich in der Bauwirtschaft trotz steigender Zinsen stabil gehalten hat.

FRANKFURT/MAIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/dpa/A3472 Frank May

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