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Wirtschaft schrumpft in acht deutschen Bundesländern

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Wirtschaft in Hamburg wuchs am stärksten
 © APA/APA/dpa/Christian Charisius
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Die wirtschaftliche Entwicklung in den deutschen Bundesländern läuft einer Studie ⁠zufolge auseinander. Im dritten Quartal 2025 schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Hälfte der 16 deutschen Länder im Vergleich zum vorangegangenen Vierteljahr, wie die am Mittwoch veröffentlichten Berechnungen des Münchner Ifo-Instituts zeigen. Den stärksten Rückgang verzeichnete das Saarland mit minus 0,6 Prozent, gefolgt von Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein (je minus 0,4).

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"Die Industrie befindet sich weiterhin in einer Krise, und der Strukturwandel belastet manche Bundesländer stärker als andere", sagte Ifo-Konjunkturexperte Robert Lehmann. "In einigen Bundesländern gleichen jedoch Zuwächse bei Dienstleistern die konjunkturelle Schwäche der Industrie aus."

So wuchs die Wirtschaft im Stadtstaat Hamburg im dritten Quartal um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, in Niedersachsen um 0,2 Prozent und in Sachsen um 0,1 ⁠Prozent. In Baden-Württemberg (plus 0,2 Prozent) und Bayern (plus 0,5 Prozent) legte die Wirtschaftsleistung zwar zu, im Gesamtjahr 2025 dürfte die Wirtschaft jedoch vermutlich schrumpfen. "Im Süden der Republik machen sich vor allem die von der US-Regierung verhängten Zölle bemerkbar", sagte Ifo-Experte Lehmann. "Diese belasten die ohnehin angeschlagene Industrie zusätzlich."

Es gebe aber auch Lichtblicke: Zwar sei in Berlin (minus 0,2 Prozent) die Wirtschaftsleistung zuletzt geschrumpft, in Mecklenburg-Vorpommern (plus 0,1 Prozent) und Bremen (plus 0,2 Prozent) nur leicht gewachsen. Dennoch befinden sich diese drei Bundesländer im Jahr 2025 insgesamt auf Wachstumskurs, ⁠wie das Ifo-Institut betonte. "Die konjunkturelle Entwicklung in den einzelnen Bundesländern verläuft recht unterschiedlich, was vornehmlich an der regionalen Wirtschaftsstruktur und der wirtschaftlichen Verflechtung mit dem Ausland hängt", lautet das Fazit der Forscher.

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