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Der Umsatzanstieg des ATX-Konzerns wurde von einem organischen Wachstum von 7 Prozent sowie von strategischen Zukäufen getragen. Die Übernahmen der italienischen Italcer-Gruppe und der schwedischen NEWS Group leisteten einen signifikanten Beitrag zum Konzernergebnis. So steuerten Veränderungen im Konsolidierungskreis im zweiten Quartal mehr als 16 Mio. Euro zum EBITDA bei. Der Konzern treibt damit seine Transformation voran: Mittlerweile stammen mehr als 60 Prozent der Erlöse aus den weniger zyklischen Bereichen Infrastruktur und Renovierung.
Das Marktumfeld war im abgelaufenen Quartal regional sehr unterschiedlich. Während sich die Aktivität in Kontinentaleuropa und den nordischen Ländern normalisierte, blieb der Wohnungsneubau im angelsächsischen Raum wegen hoher Finanzierungskosten und mangelnder Leistbarkeit deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die Rückgänge in diesen Märkten kosteten das Unternehmen im zweiten Quartal rund 30 Mio. Euro an EBITDA. "Das erste Halbjahr 2026 war herausfordernder, als wir zu Beginn des Jahres erwartet hatten", erklärte Vorstandschef Heimo Scheuch.
Für das Gesamtjahr 2026 hat Wienerberger seinen Gewinnausblick gesenkt. Das Management geht davon aus, dass der Wohnbau auch in den kommenden Quartalen verhalten bleibt. Im Vergleich zu den ursprünglichen Annahmen dürfte die schwache Marktentwicklung das Konzern-EBITDA heuer insgesamt um rund 100 Mio. Euro belasten. Das Unternehmen erwartet daher nun für das Gesamtjahr ein operatives EBITDA von rund 700 Mio. Euro. Die finalen Halbjahreszahlen wird Wienerberger am 12. August veröffentlichen.