Wiener Börse startet wenig verändert

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Wiener Börse zeigt sich zum Wochenausklang leicht im Minus
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Der ATX ist am Freitag mit Abgaben in den Wochenausklang gestartet. Kurz nach Handelsbeginn notierte der heimische Leitindex bei 5.465 Punkten leicht unter dem Vortagesniveau. Der ATX Prime zeigte sich kaum bewegt und verharrte bei 2.715 Zählern. Damit zeigte sich an der Wiener Börse ein ähnliches Bild wie im europäischen Umfeld.

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Die Bundesregierung stellt heute in Wien ihr Milliardenpaket für die heimische Industrie vor. Zur Stärkung des Standorts Österreich soll der schwächelnden Industrie mit einem Investitionspaket unter die Arme gegriffen werden. Kern der Strategie sind neben einem staatlich subventionierten Industriestrompreis auch Investitionen in neun Schlüsseltechnologien.

Unterstützt wurde der ATX von den Finanzwerten BAWAG (plus 1,9 Prozent), Uniqa (plus 0,77 Prozent) und Vienna Insurance Group (plus 0,45 Prozent) sowie vom heimischen Leiterplattenhersteller AT&S (plus 1,7 Prozent).

Zudem legten Andritz-Aktien rund ein Prozent zu. Der steirische Maschinen- und Anlagenbauer gab den Erwerb einer 51-Prozent-Beteiligung an dem chinesischen Spezialisten für Induktionserwärmung Baoding Sanzheng Electrical Equipment bekannt. Mit dieser Akquisition stärkte man "die Position als umfassender Lösungsanbieter für die Stahlverarbeitung, insbesondere für Elektroband", hieß es dazu. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

SBO hingegen verlor knapp drei Prozent. Erste Group Research hatte das Anlagevotum für die Aktien des Ölfeldausrüsters von "Buy" auf "Accumulate" gesenkt. Zudem wurde das Kursziel von 38,3 auf 37,2 Euro verringert. "Die Zwischenergebnisse für 2025 zeigen, dass SBO mit einem zunehmend schwierigen Marktumfeld konfrontiert ist, darunter ungünstige Wechselkursentwicklungen und die Auswirkungen der US-Zölle", so die zuständige Analystin Vladimira Urbankova in der Studie. Man sei weiterhin der Ansicht, dass die soliden langfristigen Aussichten von SBO nicht vollständig im Aktienkurs berücksichtigt sind.

Ebenfalls im Minus zeigten sich die Werte von Wienerberger (minus 2,2 Prozent) und voestalpine (minus 1,7 Prozent).

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