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Auf die Stimmung an den Börsen drückt weiter der Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Der gegenseitige Beschuss ist auch am Wochenende weitergegangen. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November wurde zuletzt über 97 US-Dollar gehandelt. Eine Kerngruppe aus sieben Mitgliedern des Ölförderverbands OPEC+ teilte am Wochenende mit, dass sie ihre Produktionsziele im Oktober nicht weiter anheben.
In Deutschland ist die Produktion im Juli überraschend gefallen. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 1,1 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das ist das größte Minus seit August 2025. Keine Impulse wird es aus den USA wegen eines Feiertags geben.
Seitens heimischer Unternehmen war es bis jetzt noch ruhig. Der Halbleiterhersteller AT&S konnte an den starken Wochenschluss anschließen und verbuchte an der ATX-Spitze bisher ein Plus von 5,7 Prozent. Am anderen Ende stehen Do&Co mit minus 1,9 Prozent.
Keine Richtung fanden die schwer gewichteten Bankenwerte Raiffeisen Bank International (RBI), BAWAG und Erste Group. Auf Rückenwind von den Ölpreisen warten auch unbewegte OMV-Aktien.