Wiener Börse schließt fester, ATX gewinnt 0,85 Prozent

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AT&S-Aktie sehr fest
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Der Wiener Aktienmarkt hat am Freitag nach veröffentlichten und mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten fester den Handel beendet. Der ATX stieg zum Sitzungsende um 0,85 Prozent auf 6.858,28 Punkte. Das europäische Umfeld zeigte sich überwiegend leicht im Plus.

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International stand der US-Arbeitsmarktbericht im Fokus. Die Beschäftigtenzahl in den USA ist im August deutlich stärker als erwartet gestiegen. Außerhalb der Landwirtschaft stieg sie um 162.000. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit 55.000 zusätzlichen Stellen gerechnet. Die Arbeitslosenquote verharrte wie erwartet bei 4,1 Prozent.

Neben der Preisstabilität hat die Fed das Ziel, für Vollbeschäftigung zu sorgen. Die US-Notenbank Federal Reserve hat den Leitzins zuletzt in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. An den Finanzmärkten wird nun gerätselt, ob sich die Fed Mitte des Monats zu einer Zinserhöhung durchringen kann. Notenbankchef Kevin Warsh äußerte zuletzt Sorge über die hartnäckige Inflation und nannte den Arbeitsmarkt zugleich "recht stabil". Nach den Arbeitsmarktdaten zum Wochenschluss ist die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung auf 65 von 55 Prozent gestiegen, hieß es.

Die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen gestaltete sich zum Wochenausklang sehr dünn. Unter den Einzelwerten führten AT&S mit einem satten Plus von mehr als elf Prozent die Gewinnerliste im prime market klar an. Technologiewerte profitierten europaweit von guten Vorgaben aus Asien und den USA. RHI Magnesita zogen ebenfalls deutlich um 8,8 Prozent an.

Bei den Indexschwergewichten verbesserten sich voestalpine um 2,8 Prozent auf 46,72 Euro. Im Rahmen einer Sektorstudie zum europäischen Stahlsektor haben die Analysten von Deutsche Bank Research ihr Kursziel für die Aktien der voestalpine von 60 auf 63 Euro angehoben. Das Votum "Buy" wurde bestätigt.

Die Bankwerte zeigten sich mehrheitlich mit negativen Vorzeichen. So schlossen die BAWAG-Titel 0,9 Prozent tiefer und Raiffeisen Bank International schwächten sich um 0,5 Prozent ab. Die Aktionäre der Erste Group konnten hingegen ein kleines Plus von 0,1 Prozent verbuchen.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HANS PUNZ

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