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Marktbeobachter rechnen mit einem eher ruhigen Geschäft zum Wochenstart. Steigende Ölpreise und höhere Zinssignale des Fed-Chefs auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole könnten für Zurückhaltung unter den Anlegern sorgen, hieß es von Marktbeobachtern. Zudem wird in London am Montag feiertagsbedingt nicht gehandelt.
Noch sehr dünn gestaltete sich bis dato die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen. Datenseitig startet die neue Woche mit den deutschen Verbraucherpreisen und wie in Frankreich und Spanien ist mit einer höheren Inflationsrate zu rechnen. Der Anstieg der Benzinpreise wird hier seine Spuren hinterlassen, so die Helaba-Experten.
Unter den heimischen Einzelwerten kamen Strabag nach den deutlichen Zugewinnen vom Freitag wieder etwas zurück und lagen gut drei Prozent im Minus. Mit einem Kurssprung von 15,8 Prozent hatten Strabag zu Wochenschluss ganz oben im Leitindex geschlossen. Der Baukonzern hatte nach einem starken ersten Halbjahr und einem erneut kräftigen Auftragseingang den Ausblick für Bauleistung und Marge angehoben.
Fester zeigten sich im heutigen Frühhandel hingegen die Ölwerte, die von den anziehen Rohölnotierungen profitierten. So gewannen OMV um 1,35 Prozent und SBO notierten um 1,1 Prozent höher.
Aktien von Wienerberger stiegen bis dato um 1,7 Prozent, AT&S lagen gut ein Prozent im Plus. Unter den Bankwerten zeigten sich Raiffeisen um 1,2 Prozent befestigt.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER