Wiener Börse am Vormittag ohne klare Richtung

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AT&S etwas tiefer in abebbender Chip-Rally
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Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Freitagvormittag mit der Richtungssuche schwer getan. Nach mehreren Vorzeichenwechseln lag der ATX gut eine halbe Stunde nach Sitzungsauftakt um 0,04 Prozent höher auf 6.119,21 Punkten, womit sich aktuell ein Wochenverlust von einem halben Prozent andeutet. Unterm Strich setzt sich die Konsolidierung nach dem Rekordhoch der Vorwoche fort.

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Für den ATX Prime gab es zum Wochenausklang bei 3.020,93 Zählern kaum Bewegung. Das europäische Umfeld eröffnete überwiegend etwas tiefer.

Am Nachmittag steht mit dem monatlichen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung eine der wichtigsten makroökonomischen Veröffentlichungen an. Für die Experten der ING ist momentan vor allem die Arbeitslosenquote interessant. Sie erwarten sie bei weiter niedrigen 4,3 Prozent. Dann könne der Markt einen Haken hinter den Bericht machen. Mit Blick auf den seit Monaten marktbestimmenden Nahostkonflikt blieb die Meldungslage ruhig. Auch die Ölpreise bewegten sich daher nur wenig.

An den Finanzmärkten lasse sich trotz ausbleibender Fortschritte im Nahen Osten eine gewisse Resilienz beobachten, schreiben die Ökonomen der Helaba in ihrem Tagesausblick. Als Gründe für die zuletzt freundliche Stimmung an den Aktienmärkten verweisen sie auf anhaltende KI-Euphorie und solide (US-)Konjunkturdaten.

Weltweit setzten sich die Gewinnmitnahmen im Technologiebereich fort. Marktbeobachter begründeten die Bewegung mit Nachwirkungen des am Mittwochabend veröffentlichten Broadcom-Ausblicks, der die hohen Erwartungen nicht erfüllt hatte. Hierzulande kamen AT&S mit einem Abschlag von 0,8 Prozent vergleichsweise glimpflich davon.

Semperit-Aktien notierten zuletzt 0,3 Prozent höher auf 15,10 Euro. B&C-Geschäftsführer Patrick Lackenbucher kündigte im APA-Interview an, das Übernahmeangebot für die Semperit weder zu verlängern noch das Angebot von 15 Euro je Aktie anzupassen.

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