Europas Leitbörsen am Vormittag moderat tiefer

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Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag überwiegend etwas tiefer eröffnet. Der Euro-Stoxx-50 verlor rund eine Stunde nach Sitzungsauftakt 0,41 Prozent auf 6.078,28 Punkte. In Frankfurt notierte der DAX um 0,17 Prozent schwächer bei 24.903,67 Zählern. Außerhalb der Eurozone trat der FTSE-100 bei 10.358,64 Einheiten auf der Stelle.

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Am Nachmittag steht in den USA der Arbeitsmarktbericht für Mai an. Ein starker Bericht werde noch keine Zinsanhebung auslösen, schrieb Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. "Allerdings könnte er der sprichwörtliche Tropfen sein, der das Fass in Sachen Zinsangst zum Überlaufen bringt. Ein robuster Arbeitsmarkt wäre in der Lage, die ohnehin bereits kräftig gestiegenen Renditen am amerikanischen Anleihemarkt weiter nach oben zu treiben und damit das Zinsgespenst an die Börsen zurückkehren zu lassen."

Belastet wurden die Börsen insbesondere durch weitere Gewinnmitnahmen im Technologiebereich. Der entsprechende Branchenindex gab in der ersten Handelsstunde um 1,7 Prozent nach. Im Euro-Stoxx waren Infineon mit minus fünf Prozent Schlusslicht, gefolgt von den schwer gewichteten ASML-Aktien mit minus 2,6 Prozent. Marktbeobachter begründeten die Bewegung mit Nachwirkungen des am Mittwochabend veröffentlichten Broadcom-Ausblicks, der die hohen Erwartungen nicht erfüllt hatte.

Kursgewinne gab es hingegen in einigen Branchen, die in den vergangenen Monaten eher das Nachsehen hatten. Gefragt waren etwa Einzelhandels-, Konsumgüter- sowie Medienwerte.

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