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Am Sonntagabend hatte der Iran zum ersten Mal seit zwei Monaten wieder Raketen auf Israel abgefeuert, am Montag in der Früh griff dann auch Israel den Iran an. Die iranischen Angriffe erfolgten als Reaktion auf israelische Attacken auf die Hisbollah-Miliz im Libanon. Die jüngste Eskalation weckt die Befürchtung eines erneuten offenen Konflikts zwischen den beiden Ländern. Ebenfalls droht damit ein mögliches Abkommen zwischen dem Iran und den USA zu scheitern.
Schlechte Vorgaben gab es aus den USA und Asien. Am Freitagabend wurden die US-Börsen zudem von einer Gewinnmitnahmen-Welle bei den heißgelaufenen US-Tech-Aktien belastet. Das wirkte sich am Montag auch negativ vor allem auf die technologielastigen Börsen in Tokio, Taiwan und Südkorea aus.
Unternehmensseitig ist im Laufe des Tages hierzulande wenig zu erwarten. Im ATX werden die Aktien von OMV ex Dividende gehandelt, sie zeigten sich insgesamt mit 5,99 Prozent im Minus. Im prime market trifft das auf die Werte von Polytec zu, die dadurch 3,27 Prozent verloren.
Verluste gab es zunächst für alle Werte im heimischen Leitindex. Über drei Prozent gaben CA Immo und Wienerberger nach. Porr bauten 2,6 Prozent ab. Einen weiteren Rücksetzer gab es für AT&S, die 1,95 Prozent einbüßten. In Grenzen hielten sich die Verluste der Stromwerte - Verbund verzeichnete ein Minus von 0,34 Prozent, EVN ein Minus von 0,17 Prozent.
Im prime market ging es für die Aktien von Rosenbauer und RHI Magnesita um mehr als 2,7 Prozent nach unten.