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Die US-Attacke auf den südamerikanischen Ölstaat Venezuela sorgte erst einmal nicht für Zurückhaltung. "Die Lage ist undurchsichtig und die Verunsicherung bleibt hoch, auch im Hinblick auf die Ölmärkte. Zunächst scheint sich aber keine erhöhte Risikoaversion einzustellen", kommentierten die Ökonomen der Helaba in ihrem Tagesausblick. Die Ölpreise reagierten nur mit moderaten Schwankungen und lagen zuletzt tiefer.
Entsprechend verlagert sich der Fokus der Märkte wieder auf die Konjunkturdaten. Am Montag wird in den USA der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes veröffentlicht, wobei die Ökonomen der Helaba "verhaltene" Vorgaben durch regionale Indikatoren sehen. Im weiteren Wochenverlauf richten sich die Blicke auf die Inflationsdaten für Deutschland am Dienstag sowie den monatlichen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung am Freitag.
Unternehmensseitig blieb die Nachrichtenlage ruhig. Lenzing und SBO knüpfen an ihre Gewinne vom Freitag an, zum Wochenstart gewannen die Titel ein bzw. 3,5 Prozent. Im vergangenen Jahr hatten sich die Titel noch unter den wenigen ATX-Verlierern befunden. Zuwächse gab es aber auch bei einigen der großen Vorjahresgewinner im Leitindex, wie den Bauwerten und den Bankaktien. Die Anleger dürften weiter auf eine Belebung der trägen deutschen Konjunktur im neuen Jahr hoffen, was bereits im vergangenen Jahr ein wichtiger Kurstreiber war.