Wiener Börse schwächer - ATX gewinnt leichte 0,15 Prozent

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Wiener Börse mit leichten Gewinnen
 © HANS PUNZ, Themenbild, Apa
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Nach einem kurzfristigen Verlust nach dem Handelsstart drehte die Wiener Börse am Vormittag leicht in den Gewinnbereich. Der Leitindex ATX baute 0,15 Prozent auf 5.301,57 Punkte auf. Der ATX Prime hielt mit plus 0,13 Prozent bei 2.633,01 Einheiten. Die europäischen Börsen starteten mit leichten Zuwächsen.

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International sind die Blicke weiter auf den Nahen Osten gerichtet. "Dabei schlägt das Pendel mal in Richtung Eskalation des Konflikts, mal in Richtung Deeskalation und Bemühungen um eine diplomatische Lösung aus. Die Verunsicherung bleibt groß und die Volatilität erhöht", fassen die Analysten der Helaba die Lage zusammen.

Die Ölpreise bleiben auf einem hohen Niveau, da der Iran auch einen Monat nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe den Beschuss benachbarter Golfstaaten mit ballistischen Raketen und Drohnen unablässig fortsetzt. Zudem wurde vor der Küste von Dubai ein kuwaitischer Öltanker getroffen. Ein Fass der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete zuletzt knapp 108 US-Dollar.

Neben den Ölpreisen, die heute auf ein Rekord-Monatsplus zusteuern, dürften am Vormittag die Inflationsdaten der Eurozone in den Mittelpunkt rücken. Der Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank rechnet ähnlich wie schon am Vortag in Deutschland damit, dass die Inflation im Euroraum einen kräftigen Sprung von 1,9 auf 2,6 Prozent macht.

Von Seiten österreichischer Unternehmen war es bisher noch sehr ruhig. Am besten performte im ATX Prime Segment der Baukonzern Porr. Die Aktien von Porr gingen am Vormittag um 3,8 Prozent hinauf.

Trotz hoher Ölpreise gab die OMV 1,0 Prozent ab. Nachdem Aktien der Raiffeisen Bank International (RBI) am Montag nach der Bekanntgabe einer Übernahme in Rumänien 1,3 Prozent verloren hatten, erholten sich heute die Papiere etwas und gewannen leichte 0,6 Prozent.

Am unteren Ende des ATX Prime-Segments rangierten AT&S. Die Anteilscheine des Halbleiterproduzenten lagen bei minus 3,1 Prozent.

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