Europas Börsen überwiegend im Plus, Euro-Stoxx-50 +0,5%

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London hingegen etwas leichter
 © AFP, THOMAS SAMSON, Apa
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Die europäischen Börsen haben sich am Mittwochvormittag überwiegend befestigt gezeigt. Der Euro-Stoxx-50 steigerte sich bis etwa 10.20 Uhr um 0,52 Prozent auf 6.096 Punkte. Der deutsche DAX erhöhte sich in einem ähnlichen Ausmaß um 0,54 Prozent auf 25.321 Zähler. Der britische FTSE gab hingegen 0,27 Prozent auf 10.463 Punkte nach.

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Nach wie vor glauben die Anleger an eine Verhandlungslösung im Iran-Krieg. Zuletzt habe sich allerdings einmal mehr gezeigt, dass "die Friedensglocke verfrüht geläutet wurde", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

Positive Vorgaben kamen von der Wall Street. In New York hatten die Indizes S&P 500 und Nasdaq-100 am Dienstag dank der Friedenshoffnungen sowie des Dauerbrenners Künstliche Intelligenz (KI) neue Bestmarken aufgestellt, der Dow Jones Industrial bereits am vergangenen Freitag.

Eine Branchenbetrachtung in Europa zeigte nur den Ölsektor klar im Minus. Auch die Rohölpreise kamen wieder etwas zurück. Die Aktionäre von TotalEnergies mussten ein Minus von 2,8 Prozent verbuchen. Eni-Papiere schwächten sich um 2,3 Prozent ab.

Die deutlichsten Zuwächse gab es hingegen im Bereich der Konsumgüterhersteller, Automobilwirtschaft und Einzelhandel zu sehen. Auch Technologie- und Reisewerte standen in der Gunst der Anleger weit oben. Im Euro-Stoxx-50 eroberten die Papiere von Adidas, LVMH, Hermes, Inditex und Mercedes Benz mit Kurszuwächsen von bis zu 2,9 Prozent die Spitzenplätze.

Aktien von Akzo Nobel sprangen um fast 16 Prozent auf 60,4 Euro hoch. Der Farbenhersteller hatte bestätigt, ein Übernahmeangebot von Nippon Paint Holdings und Sherwin-Williams Company zurückgewiesen zu haben. Der Offerte zufolge sollten die Aktionäre 73,00 Euro je Aktie in bar erhalten. Damit wäre Akzo Nobel mit rund 12,49 Milliarden Euro bewertet worden. Der gebotene Preis bilde den Wert von Akzo Nobel und dessen langfristige Perspektiven, einschließlich der Vorteile der empfohlenen Fusion mit Axalta, bei weitem nicht angemessen ab, hieß es zur Begründung.

LA DÉFENSE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/THOMAS SAMSON

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