
von
Nachdem bereits am Donnerstag überraschend geringe Anstiege der US-Erzeugerpreise gemeldet wurden, konnten schwach ausgefallene US-Daten am Freitag die Ängste vor Zinserhöhungen noch weiter zerstreuen. Aufmerksam verfolgt wird aber weiter der Nahostkonflikt und auch die damit verbundenen Ölpreisschwankungen. Nachdem der Ölpreis sich zuletzt kurzfristig stabilisiert hatte, ging es am Freitag wieder leicht nach oben.
Wichtige Unternehmensnachrichten gab es zum Wochenschluss nicht, entsprechend bewegten sich auch die Kurse der meisten ATX-Aktien kaum von der Stelle. Stark gesucht zeigten sich die Titel der AT&S und waren mit einem Kursplus von 3,2 Prozent die mit Abstand größten Gewinner im Index. Auch an anderen Börsen in Europa fanden sich einige Technologiewerte unter den Tagesgewinnern.
Anstiege von gut einem Prozent verbuchten auch RBI und Wienerberger. Unter Druck kamen voestalpine und waren mit einem Minus von 3,2 Prozent das ATX-Schlusslicht. Die Kursveränderungen aller anderen ATX-Werte hielten sich in einer engen Spanne zwischen plus und minus einem Prozent.
Aktien des Verbund schlossen nach einer neuen Analysteneinstufung mit einem kleinen Abschlag von 0,35 Prozent bei 56,40 Euro. Die Analysten der kanadischen Bank RBC haben ihr Kursziel für die Aktien von 56,50 auf 55,5 Euro leicht gesenkt. Die Einstufung "Underperform" für die Titel des Stromversorgers wurde gleichzeitig bestätigt. Nach den Halbjahresergebnissen vom Verbund haben die Analysten ihre Prognose für 2026 aufgrund der niedrigeren Wasserkraftproduktion angepasst.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER