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Der Energie- und Chemiekonzern hat im Geschäftsjahr 2025 ein operatives Ergebnis (CCS vor Sondereffekten) von 4,6 Mrd. Euro erzielt, um 10 Prozent weniger als im Vorjahr. Unterm Strich blieb ein den Aktionären zurechenbarer Überschuss von 1,9 Mrd. Euro, ein Rückgang um 7 Prozent. Die Analysten der Erste Group schrieben in einer ersten Einschätzung von einem befriedigendem Ergebnis in einem herausforderndem Umfeld. Insgesamt seien die Zahlen damit im Rahmen der Erwartungen ausgefallen.
Die meisten anderen ATX-Werte zeigten sich wenig verändert. Ein größeres Plus von 2,2 Prozent verbuchten auch Lenzing. AT&S stiegen um 1,6 Prozent. Die größten ATX-Verlierer waren die Aktien des Verbund mit einem Minus von 1,7 Prozent.
Abseits des ATX legten die auch in Zürich notierten Aktien von ams-Osram 10,6 Prozent zu. Der österreichisch-deutsche Chip- und Sensorhersteller hat am Vorabend den Verkauf eines Teilbereichs seines Sensorgeschäfts zum Schuldenabbau angekündigt. Konkret geht es um das "nichtoptische Automotive-, Industrie- und Medizinsensorgeschäft", das für 570 Mio. Euro an Infineon gehen soll. Die Erste-Analysten werten den Verkauf und insbesondere die Konzentration auf das Kerngeschäft positiv.
Impulse für die Börsen könnten die am Vormittag anstehenden Inflationsdaten für die Eurozone liefern. Die Analysten der Helaba erwarten von den Zahlen aber keine größeren Überraschungen. "Eine Veränderung der Perspektive eines zunächst unveränderten Zinsniveaus wird es kaum geben", so die Experten.
Am Nachmittag stehen in den USA der ISM-Stimmungsindikator für den US-Dienstleistungssektor und die ADP-Arbeitsmarktdaten an. Von den ADP-Zahlen erhoffen Börsianer Hinweise auf den kommenden Arbeitsmarktbericht der US-Regierung. Mit Spannung erwartet werden dann die Quartalszahlen des Google-Mutterkonzerns Alphabet nach US-Börsenschluss.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER