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Das europäische Umfeld zeigte sich ebenfalls leicht in der Gewinnzone. Marktteilnehmer setzten derzeit auf eine dauerhafte Friedenslösung und auch darauf, dass die Straße von Hormuz bald wieder befahrbar sein werde, schrieben die Analysten der Helaba. Zwar seien die Öl- und Gaspreise noch erhöht, dennoch habe die Risikobereitschaft insgesamt zugenommen. Der Brent-Preis war am Vorabend wieder bis knapp an die Marke von 100 US-Dollar gestiegen und lag zuletzt bei gut 98 US-Dollar.
Mit Blick auf die Einzelwerte blieb es zum Wochenausklang bis auf Analystenstudien ruhig. Für die AT&S hob die Deutsche Bank ihr Kursziel von 82 auf 100 Euro an. Da die Auslastungsraten in den bestehenden Werken voraussichtlich rasch steigen werden, während die Konkurrenz weiterhin mit Kapazitätsengpässen zu kämpfen hat, befinde sich AT&S in einer einzigartigen Position, schrieb Analyst George Brown. Bereits früher in der Woche hatte die Deutsche Bank ihr Kursziel nach oben geschraubt.
Die Titel des steirischen Leiterplattenherstellers zogen darauf um 5,8 Prozent auf 79,10 Euro an und bauten so ihren bisherigen Jahresgewinn auf 146 Prozent aus - seit April des Vorjahres hat sich der Kurs der AT&S sogar versechsfacht.
Für die Erste Group wurde seitens der Deutschen Bank das Kursziel von 115 auf 117 Euro angehoben und die Kaufempfehlung bestätigt. Analystin Marlene Eibensteiner erwartet einen soliden Jahresstart. Die Aktien notierten wie bereits am Vortag bei 105,30 Euro.
Zudem bestätigte Barclays "Overweight" und Kursziel von 50 Euro für die voestalpine-Aktien. Die Analysten rechnen für das Schlussquartal 2025/26 mit einem soliden Ergebnis, wobei das EBITDA aber leicht unter dem Mittelwert der Prognose liegen dürfte. voestalpine verloren 0,3 Prozent auf 41,64 Euro.