
von
Spielverderber bleiben die Ölpreise, die sich infolge des Irankriegs der 100-Dollar-Marke annähern. Enttäuschend fielen Deutschlands Exportzahlen aus, die nach fünf Anstiegen in Folge erstmals wieder rückläufig waren.
Der Fokus liegt bereits auf der EZB-Sitzung am Donnerstag. Die Frage ist für Andreas Lipkow, Analyst beim Broker CMC Markets, ob eine Zinserhöhung ausreicht, um die Inflation unter Kontrolle zu halten, oder ob durch weitere Straffungen die Konjunkturerholung in der Euro-Zone gefährdet sein könnte.
In Österreich fanden sich bisher fast alle Einzelwerte im negativen Bereich. An der Spitze des ATX-Segments fand sich nach einer Kurszielerhöhung durch die Erste Group Research die EVN-Aktie, die sich um 0,87 Prozent auf 29,13 Euro erhöhte. Die Erste Group-Experten verweisen in der aktuellen Studie auf starke Zahlen der EVN für die ersten drei Quartale 2025/26 sowie eine angehobene Prognose. Zu den wichtigsten Highlights zählten die stärkere operative Entwicklung, bei der das EBITDA und das EBIT um 4,9 Prozent bzw. 3,0 Prozent stiegen, sowie das Nettoergebnis, das um 20,8 Prozent auf 525,1 Mio. Euro zulegte.
Mit Zuwächsen fanden sich am Vormittag nur noch zwei weitere Energiewerte. Verbund zogen 0,3 Prozent und OMV ebenfalls 0,3 Prozent hoch.
Andritz notierten unbewegt. Der Anlagenbauer hat heute mitgeteilt, in der Slowakei ein Megaprojekt mit einem Auftragswert im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erhalten zu haben. Andritz soll gemeinsam mit dem slowakischen Unternehmen Vuje das Wasserkraftwerk Gabčíkovo an der Donau erneuern und modernisieren.
AT&S spürt heute die Launenhaftigkeit der KI-Phantasien. Schwache internationale Vorgaben drückten AT&S-Aktien bisher um 5,3 Prozent, nachdem sie gestern noch 5,6 Prozent in die Höhe gegangen waren.
++ ARCHIVBILD/THEMENBILD ++ ZU APA0692 VOM 12.3.2020 - Illustration zum Thema Wiener Börse. Im Bild: Das Logo der Wiener Börse aufgenommen am, 1. Februar 2019, in Wien. Die Wiener Börse hat am Donnerstag, 12. März 2020, inmitten einer internationalen Börsentalfahrt mit einem neuen Rekordverlust geschlossen. Der ATX fiel um 314,73 Punkte oder 13,65 Prozent auf 1.991,22 Einheiten. (ARCHIVBILD VOM 1.2.2019)