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Nach einer zwischenzeitlichen Entspannung von Mai bis Juli kletterten die Ölpreise im Zuge der neuerlichen Eskalation zwischen den USA und dem Iran wieder kräftig nach oben. Nach oben gezogen wurden die Preise vor allem durch neuerliche Angriffe in der Straße von Hormuz und der zunehmenden Bedrohung der Meerenge Bab al-Mandab durch die Houthi-Miliz im Jemen. Über das Wochenende musste der weltgrößte Ölexporteur Saudi-Arabien wegen Drohnenangriffen zusätzlich eine wichtige Pipeline abschalten. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November näherte sich wieder der Marke von 110 US-Dollar und kostete zuletzt 109,09 Dollar.
In der KI-Branche zeigte man sich zuletzt um die rasante Entwicklung besorgt. Große amerikanische KI-Firmen sind nach eigenen Angaben bereit, die Entwicklung der Technologie zu verlangsamen. Dario Amodei, Chef des KI-Unternehmens Anthropic, zeigte sich am Wochenende besorgt, dass in sechs bis zwölf Monaten ein KI-Schwarm in der Lage sein könnte, das gesamte Internet zu übernehmen und potenziell Hunderte Milliarden Dollar Schaden zu verursachen.
Die Bedenken belasten weltweit die Werte mit Fantasie bei diesem Trendthema. An der Wiener Börse verbilligten sich die AT&S-Anteilsscheine um über acht Prozent.
Für die Lenzing-Aktie setzte sich ihr negative Trend mit einem Minus von mehr als drei Prozent fort, nachdem die Titel des oberösterreichischen Faserherstellers bereits am Freitag über drei Prozent verloren hatten.
Zudem fielen die schwergewichteten Bankwerte. RBI nahmen um 3,68 Prozent auf 64,05 Euro ab, Erste Group verloren 3,20 Prozent auf 118,10 Euro. Dabei hatten die Analysten von Barclays beide Kursziele - RBI auf 59,00 Euro, Erste auf 135,00 Euro - erhöht.
Die OMV-Anteile profitierten hingegen von den gestiegenen Ölpreisen und legten um 1,18 Prozent zu. Titel der Österreichischen Post gewannen 0,48 Prozent.