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Der Auftragsbestand, der die künftige Auslastung sichert, stieg im Vergleich zum Jahresende 2025 um sieben Prozent auf 31,6 Milliarden Euro. Der Vorstand bestätigte daher seine Jahresziele.
"Mit diesen Ergebnissen sind wir erfolgreich ins Geschäftsjahr 2026 gestartet", sagte Vorstandschef Johannes Bussmann. Die Geschäftszahlen seien vom Iran-Krieg noch nicht beeinflusst, man beobachte die Lage aber fortlaufend, ergänzte Finanzchefin Katja Garcia Vila. "Wir entwickeln Szenarien für den Fall eines länger andauernden Kriegsgeschehens und sind bereit, Maßnahmen zu ergreifen, um gegenzusteuern."
Den größten Sprung machte das Militärgeschäft mit einem Umsatzplus von 25 Prozent. In der zivilen Instandhaltung wuchs der Erlös um acht Prozent. Ein Rückgang im zivilen Triebwerksgeschäft um fünf Prozent sei allein auf Wechselkurseffekte zurückzuführen, hieß es weiter. Auf Dollar-Basis sei der Umsatz hier um fünf Prozent gewachsen.
FRIEDRICHSHAFEN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/dpa/Patrick Seeger