Delivery Hero mit optimistischerem Gewinnausblick

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In Österreich ist Delivery Hero mit Essenslieferant foodora vertreten
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Delivery Hero begegnet dem wachsenden Unmut einiger Aktionäre über die Ertragskraft des Unternehmens mit einem zuversichtlicheren Ausblick. Die Investitionen in die Tochtergesellschaften in Korea, Nordafrika und im Nahen Osten sowie in den Ausbau des Geschäfts mit besonders schnellen Zustellungen trügen Früchte, sagte Marie-Anne Popp, die Finanzchefin des Lieferdienstes.

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Sie sei daher zuversichtlich, dass der bereinigte operative Jahresgewinn am oberen Ende der angepeilten Spanne liegen werde. Delivery Hero rechnet mit einem Wert zwischen 910 und 960 Millionen Euro. Die Aktien des Unternehmens stiegen daraufhin auf der Handelsplattform Tradegate zeitweise um knapp zwei Prozent. In Österreich ist Delivery Hero mit dem Essenslieferant foodora vertreten.

Zu einem möglichen Verkauf weiterer Geschäftsbereiche oder einer Neuausrichtung machte Konzernchef Niklas Östberg keine neuen Angaben. "Unsere Prüfung strategischer Optionen schreitet weiter voran." Im ersten Quartal beschleunigte sich zwar das Wachstum des über die Plattform gehandelten Brutto-Warenvolumens (GMV) auf 8,8 Prozent. Der Anstieg der Konzernerlöse verlangsamte sich dagegen im Vergleich zum vorangegangenen Vierteljahr auf 17,8 Prozent.

Der Vermögensverwalter Aspex kritisiert die im Branchenvergleich geringe Profitabilität von Delivery Hero. Er fordert daher den Rückzug aus ganzen Regionen und die Ablösung Östbergs. Vor einigen Wochen hatte der US-Wettbewerber Uber seine Beteiligung an Delivery Hero aufgestockt.

BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa-Zentralbild/Britta Pedersen

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