Wacker Neuson zahlt mehr Dividende

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Baumaschinenhersteller zahlt für 2025 0,70 Euro je Aktie
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Der Münchner Baumaschinenhersteller Wacker Neuson tröstet seine Aktionäre mit einer höheren Dividende über die geplatzte Fusion mit dem südkoreanischen Rivalen Doosan Bobcat hinweg. Für das abgelaufene Jahr zahlt das Unternehmen 70 (2024: 60) Cent je Aktie, wie Wacker Neuson am Donnerstag ankündigte. Der Nettogewinn war um neun Prozent auf 77,2 Millionen Euro gestiegen.

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Die Gespräche über einen Verkauf an Doosan Bobcat hatten zu einem vorübergehenden Höhenflug der Wacker-Aktie geführt, deren Ende ließ sie wieder abstürzen.

Mittelfristigen Umsatzziele sollen geprüft werden

Wacker Neuson konkretisierte zugleich die Ziele für das laufende Jahr: Der Umsatz soll zwischen 2,2 und 2,4 (2024: 2,22) Milliarden Euro liegen, die Umsatzrendite vor Steuern und Zinsen (EBIT-Marge) zwischen 6,5 und 7,5 Prozent. 2025 hatten Beratungskosten im Zusammenhang mit der gescheiterten Übernahme die Ebit-Marge nur auf 6,0 (5,5) Prozent steigen lassen.

Wacker Neuson kündigte an, seine mittelfristigen Umsatzziele in diesem Jahr auf den Prüfstand zu stellen. Vor drei Jahren hatte das Unternehmen einen Umsatz von vier Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Angesichts "zweier Jahre mit niedrigen Marktvolumina sowie anhaltender geopolitischer Unsicherheiten", der US-Zollpolitik und einer langsamer als erwartet fortschreitenden Elektrifizierung in der Bau- und Landmaschinenbranche liege die Erwartung derzeit "eher bei 3,5 Milliarden Euro", hieß es in der Mitteilung. Eine EBIT-Marge von mehr als elf Prozent bis 2030 bleibe aber in jedem Fall das "Kernziel" der Strategie.

MUNICH - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/MICHAELA STACHE

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