VW stellt sich auf schrumpfenden Automarkt in China ein

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Auch in den kommenden Jahren dürfte das Wachstum geringer ausfallen
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Der chinesische Automarkt könnte nach Einschätzung von Europas größtem Autobauer Volkswagen in diesem Jahr erstmals seit 2018 schrumpfen. Der für China zuständige VW-Vorstand Ralf Brandstätter sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Mittwoch, es sei nicht auszuschließen, dass sich der Markt rückläufig entwickle. "Im besten Fall stagniert er bei 24 Millionen Fahrzeugen." Grund dafür sei unter anderem eine gekürzte Förderung von Elektroautos.

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Auch in den kommenden Jahren dürfte das Wachstum geringer ausfallen als zunächst angenommen. So sei 2030 eher mit 26 Millionen verkauften Autos in China als mit den bisher vorhergesagten 28 Millionen Autos zu rechnen, sagte Brandstätter. VW strebe an, seine Position als führender internationaler Hersteller im Land zu verteidigen. "Wir kommen aber sicher nicht zu den Superrenditen früherer Jahre zurück. Diese Zeiten sind vorbei. Dafür ist der Wettbewerb in China mittlerweile viel zu groß."

Volkswagen war in China jahrzehntelang der größte Autobauer, musste die Krone in den vergangenen Jahren aber an heimische Rivalen abgeben. Im ersten Quartal ging der Absatz des VW-Konzerns um 14,8 Prozent auf knapp 550.000 Fahrzeuge zurück. Vor allem das Elektrogeschäft lief schlechter. Anfang des Jahres waren einige Förderprogramme für E-Autos in der Volksrepublik ausgelaufen, was den dortigen Markt stark gebremst hatte.

DRESDEN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/JENS SCHLUETER

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