
©AFP, INA FASSBENDER, Apa
Das in den Bundesschatz investierte Volumen steigt weiter an. Rund zweieinhalb Jahre nach dem Start des Instruments, das Privaten die direkte Veranlagung in Staatsanleihen bei der Republik ermöglicht, liegt das Volumen bei rund 14 Mrd. Euro, teilte das Finanzministerium in einer Aussendung mit. Neben privaten Anlegerinnen und Anlegern steht der Bundesschatz auch dem öffentlichen Sektor - also Gemeinden, Ländern, Universitäten, Museen oder Sozialversicherungsträgern - offen.
von
Investieren Einheiten aus dem öffentlichen Sektor in den Bundesschatz, ist das auch positiv für die Schuldenquote. Intersektorale Veranlagungen können nämlich auf den gesamtstaatlichen Schuldenstand angerechnet werden und damit die Schuldenquote reduzieren. Derzeit werde die Schuldenquote durch öffentliche Einlagen um knapp einen Prozentpunkt verringert, so das Finanzministerium.
Mit rund 10 Mrd. Euro des investierten Volumens entfällt allerdings der Großteil der Einlagen auf private Anleger. Sie haben bereits über 210.000 Konten beim Bundesschatz eröffnet.