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An der New Yorker Börse rutschten die Aktien des Unternehmens um mehr als fünf Prozent ab. Im Schlussquartal 2025 hatte das Unternehmen erstmals einen Gewinn erwirtschaftet, der Umsatz lag mit 22,25 Milliarden Yuan höher als Analysten vorhergesagt hatten. "Xpeng ist jetzt auf neue Modelle - insbesondere dem Mona D02 - sowie Wachstum im Exportgeschäft angewiesen", sagte Rosalie Chen vom Analysehaus Third Bridge.
Xpeng setzt dabei unter anderem auf Lateinamerika, bald sollen zwei Modelle nach Mexiko exportiert werden. Auch in Europa sollen zusätzliche Fahrzeuge auf den Markt kommen. Bislang fährt das Unternehmen hier jedoch mit großem Abstand hinter Rivalen wie BYD oder MG her.
Zusätzlich setzt Xpeng verstärkt auf Kooperationen und das Lizenzgeschäft mit anderen Autobauern. In China arbeitet das Unternehmen dabei bereits mit Volkswagen zusammen. Seit vergangener Woche läuft mit dem ID.Unix 08 das erste gemeinsam entwickelte Fahrzeug bei Volkswagen in China vom Band. Volkswagen verspricht sich von der Kooperation, wieder Boden am hart umkämpften Elektroautomarkt in China gutzumachen.
Zuletzt haben die Wolfsburger in der Volksrepublik überraschend wieder die Krone als größter Autobauer zurückerobert, die sie nach jahrzehntelanger Dominanz an BYD hatten abgeben müssen. Allerdings ist das weniger eine Stärke von VW als vielmehr eine Schwäche der chinesischen Elektroautobauer, die unter dem Auslaufen einiger Elektroautoprogramme leiden: Nach Daten des Beratungsunternehmens Benchmark Mineral Intelligence brach der Absatz von Elektro- und Hybridfahrzeugen in China im vergangenen Monat um ein Drittel ein.
GUANGZHOU - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/JADE GAO