Volkswagen kappt Erwartungen an China-Geschäft

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Europas größter Autobauer Volkswagen senkt die Erwartungen an sein Chinageschäft. Der für die Region zuständige VW-Vorstand Ralf Brandstätter sagte dem "Handelsblatt" vom Donnerstag, das Unternehmen rechne in der Volksrepublik mit einer Rendite von vier bis sechs Prozent bis Ende des Jahrzehnts. "Die Zeiten der Superrenditen sind vorbei", sagte Brandstätter.

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"Das war eine Sonderkonjunktur von den 90er-Jahren bis im Grunde kurz vor Covid: Wenig Wettbewerb, klare Technologie-Roadmap, starke internationale Marken. In dieser Phase konnten deutsche Premiumhersteller sehr hohe Margen erzielen." Volkswagen gehe jetzt aber nicht mehr davon aus, dass die Preise wieder stiegen oder der Wettbewerb nachlasse. "Ziel ist es, auch unter diesen Bedingungen nachhaltig profitabel zu sein."

Absatzprognose revidiert

Auch beim Absatz nahm Volkswagen seine Prognose zurück. Brandstätter sagte, das Unternehmen gehe nun bis 2030 von einem Absatz von 3,2 Millionen Autos in China aus, statt 3,5 bis vier Millionen. Grund dafür ist die schwächere Entwicklung des chinesischen Marktes. "Es ist nicht auszuschließen, dass wir erstmals seit 2018 - die Coronapandemie ausgenommen - wieder einen rückläufigen Markt haben werden", sagte er.

OSNABRÜCK - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Friso Gentsch

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