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Die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA hat sich Ende des vergangenen Jahres überraschend verbessert. Der Einkaufsmanagerindex des Instituts for Supply Management (ISM) stieg im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 1,8 Punkte auf 54,4 Punkte, wie das Institut am Mittwoch in Tempe mitteilte. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt mit einem Rückgang auf 52,2 Punkte gerechnet.
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Damit steigt der Indikator weiter über die Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Er signalisiert eine Zunahme der wirtschaftlichen Aktivitäten in dem für die US-Wirtschaft wichtigen Dienstleistungsbereich. "Der Servicesektor hält die US-Wirtschaft mithin auf Wachstumskurs", kommentierte Ulrich Wortberg, Analyst bei der Landesbank Helaba.
Gestützt wurden die ISM-Daten durch den Beschäftigungsindikator. Der entsprechende Unterindikator stieg deutlich und sprang über die Wachstumsschwelle. Eine starke Verbesserung der Stimmung zeigte sich auch bei den Neuaufträgen. Der Indikatoren für bezahlte Preise gab hingegen etwas nach, liegt aber weiter auf einem hohen Niveau.