US-Wirtschaft gewann trotz Iran-Kriegs merklich an Schwung

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BIP kletterte im dritten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 3,4 Prozent
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Trotz des Iran-Kriegs hat die US-Wirtschaft im Sommer beim Wachstum überraschend deutlich zugelegt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) kletterte im dritten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 3,4 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in einer ersten Schätzung mitteilte. Im Frühjahr war das BIP um rund 2,2 Prozent gestiegen.

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Die US-Notenbank Federal Reserve hat den Leitzins am Mittwoch kurz vor den Zwischenwahlen in den USA unverändert gelassen. Der geldpolitische Schlüsselsatz bleibt damit in der Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent. Am Finanzmarkt rechnen Experten aber fest damit, dass die Währungshüter um Fed-Chef Kevin Warsh zum Jahresende ihre Geldpolitik noch einmal straffen und die Zinsen anheben. Die Fed bezeichnete die Inflation als "weiter erhöht" - dies sehen Fachleute als Signal für einen künftigen Zinsschritt. Die Fed stellte der US-Wirtschaft ein sehr gutes Zeugnis aus: "Das Produktivitätswachstum ist stark, und die Investitionstätigkeit ist robust", hieß es im Begleittext zum Zinsentscheid.

Nach dem von US-Präsident Donald Trump Ende Februar begonnenen Iran-Krieg haben sich die Energiekosten für Firmen und Verbraucher stark erhöht. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten sind auch eines der beherrschenden Themen im US-Wahlkampf. Bei den Kongresswahlen am 3. November könnten Trumps Republikaner ihre knappen Mehrheiten in beiden Parlamentskammern verlieren, im Repräsentantenhaus und im Senat.

DETROIT - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES/BILL PUGLIANO

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