US-Verbrauchervertrauen klar eingetrübt

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Ölpreisanstieg infolge des Iran-Krieges belastet
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Unter dem Eindruck des Ölpreisschocks hat sich die Stimmung der US-Verbraucher im April überraschend deutlich eingetrübt. Das Barometer für die Konsumlaune sank auf 47,6 Zähler, nach 53,3 im März, wie die Universität Michigan am Freitag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur einen Rückgang auf 52,0 Punkte erwartet.

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Der Ölpreisanstieg infolge des Iran-Krieges hat die Verbraucherpreise in den USA nach oben katapultiert, was auch viele Autofahrer an den Zapfsäulen ablesen konnten.

Die US-Notenbank, die stabile Preise sichern und Vollbeschäftigung fördern soll, beließ den Leitzins zuletzt in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Fed-Chef Jerome Powell hat eine weiter abwartende Haltung in der Geldpolitik signalisiert. Die längerfristigen Inflationserwartungen seien trotz des aktuellen Energieschocks offenbar stabil.

Die in der Umfrage der Universität Michigan ermittelte Inflationserwartung der Verbraucher mit Blick auf die nächsten zwölf Monate dürfte Powell jedoch Kopfschmerzen bereiten: Sie stieg im April gegenüber dem Vormonat um einen vollen Punkt auf 4,8 Prozent. Dies ist der stärkste monatliche Anstieg seit April 2025. Die Inflationserwartungen der Verbraucher für die nächsten fünf Jahre liegen bei 3,4 Prozent. Im März hatten die Konsumenten einen Wert von 3,2 Prozent veranschlagt.

ARLINGTON - USA: FOTO: APA/APA/AFP/ROBERTO SCHMIDT

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