US-Importpreise steigen im März nicht so stark wie erwartet

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Um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
 © AFP, ANGELA WEISS, Apa
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Die US-Importpreise sind im März und damit in den ersten Wochen des Iran-Krieges zum Vormonat nicht so kräftig gestiegen wie erwartet. Sie erhöhten sich im März um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Plus von 2,0 Prozent gerechnet, nach einem Anstieg von abwärts revidiert 0,9 Prozent im Februar.

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Die Preise für US-Einfuhren legten im März zugleich gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,1 Prozent zu - der größte Anstieg in einem Zwölf-Monatszeitraum seit Dezember 2024. Im Februar lag diese Rate bei 1,0 Prozent.

Die USA importieren eine Vielzahl von Waren, Vorprodukten und Rohstoffen aus Übersee. Daher wirken sich steigende Einfuhrpreise auch auf die Lebenshaltungskosten aus. Die Entwicklung deutet damit auf eine Beschleunigung der Inflation in den kommenden Monaten hin. Die Ölpreise sind seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar kräftig gestiegen. Dies hat die US-Inflationsrate zuletzt in die Höhe getrieben.

Die US-Verbraucherpreise stiegen im März um 3,3 Prozent zum Vorjahresmonat. Im Februar lag die Teuerungsrate bei 2,4 Prozent. Unternehmen dürften laut Experten einen Teil des höheren Kostendrucks infolge des Energiepreisschocks weiterreichen, sodass die Inflation weiter steigen könnte. Mit der Waffenruhe in Nahost ist zugleich die Hoffnung auf ein Ende der Kämpfe verbunden: Pakistan betätigt sich weiter als Vermittler im Iran-Krieg. Irans Außenministerium teilte staatlichen Medien zufolge mit, man erwarte eine pakistanische Delegation, die Botschaften aus den USA überbringen solle.

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