US-Handelsdefizit wächst trotz Exportrekord

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Erdöllieferungen treiben Exporte
 © AFP, ETIENNE LAURENT, Apa
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Das US-Handelsdefizit ist im März gestiegen. Die Importe übertrafen die Exporte um 60,3 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Im Februar hatte das Defizit noch bei 57,8 Milliarden Dollar gelegen.

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Grund für die Entwicklung: Die Einfuhren wuchsen mit 2,3 Prozent auf rund 381 Milliarden Dollar etwas schneller als die Ausfuhren. Diese legten um 2,0 Prozent auf das Rekordniveau von knapp 321 Milliarden Dollar zu, was auf einen Anstieg der Erdöllieferungen zurückzuführen ist. Der Krieg der USA und Israels mit dem Iran dürfte die Erdölexporte in den kommenden Monaten weiter ankurbeln. Die USA sind ein Netto-Ölexporteur.

US-Präsident Donald Trump hatte nach seinem Amtsantritt im Jänner 2025 höhere Zölle verhängt, darunter gegen Exportweltmeister China und die Europäische Union (EU). Der Republikaner begründete den Protektionismus damit, dass sein Land ausgenutzt werde. Trump verteidigt die Zölle als notwendig, um Handelsungleichgewichte zu beseitigen und die US-Industrie zu schützen. Dennoch hatte das Handelsdefizit im vergangenen Jahr ein Rekordhoch erreicht. Der Oberste Gerichtshof der USA hat zudem im Februar die Strafzölle für unrechtmäßig erklärt.

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