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US-Präsident Trump hatte nach seinem Amtsantritt im Jänner 2025 zahlreiche Strafzölle verhängt, darunter gegen Exportweltmeister China und die Europäische Union (EU). Der Republikaner begründete den Protektionismus damit, dass sein Land ausgenutzt werde.
Die Exporte stiegen im Jänner um 5,5 Prozent auf den Rekordwert von 302,1 Milliarden Dollar. Treibende Kraft war eine höhere Nachfrage nach Industriegütern und Materialien, vor allem durch Gold und andere Edelmetalle. Auch die Ausfuhren von Investitionsgütern wie Computern und zivilen Flugzeugen legten zu. Die Importe sanken dagegen um 0,7 Prozent auf 356,6 Milliarden Dollar. Dies lag vor allem an Rückgängen bei Konsumgütern wie pharmazeutischen Präparaten sowie bei Kraftfahrzeugen und Autoteilen.
Trump verteidigt die Zölle als notwendig, um Handelsungleichgewichte zu beseitigen und die US-Industrie zu schützen. Die von ihm versprochene Wiederbelebung des verarbeitenden Gewerbes ist bisher jedoch ausgeblieben. Seit Jänner 2025 gingen in dem Sektor 100.000 Arbeitsplätze verloren.