Europas Börsen klar im Plus, Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,76%

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Leichte Erholungsbewegung vor dem Wochenende
 © AFP, THOMAS SAMSON, Apa
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Die wichtigsten Börsen Europas haben am Freitag eine leichte Erholungsbewegung absolviert. Sie folgten damit dem Rückgang der Ölpreise vor allem im Frühhandel. Auch die Anleiherenditen kamen vor dem Wochenende etwas zurück. "Die Anleger schöpfen wieder etwas Hoffnung, dass sich die Lage an den Energie- und Anleihemärkten zumindest stabilisiert", so Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. "Von einer echten Entspannung kann allerdings noch keine Rede sein."

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Der Euro-Stoxx-50 gewann vor dem Wochenende 0,76 Prozent auf 6.173,37 Punkte. Auf Wochensicht büßte der europäische Referenzindex aber gut ein Prozent ein. Der deutsche Leitindex DAX stieg am Freitag um 1,13 Prozent auf 25.087,27 Punkte. Der britische FTSE-100 schloss mit einem Plus von 1,06 Prozent auf 10.552,05 Punkten.

Mit Abstand an der Spitze der Einzelwerte standen die Rohstoffwerte. "Die erneut gestiegenen Edelmetallpreise bei Gold und Silber sorgen bei den Unternehmen dieses Sektors für positive Kursimpulse", stellte Lipkow fest. Auch Stahlwerte waren gefragt. ArcelorMittal stiegen um 5,6 Prozent, nachdem die Analysten der UBS den Wert von "Neutral" auf "Kaufen" angehoben hatten.

Schwächster Sektor waren die Telekomwerte. Die Aktien der Deutschen Telekom und von Vodafone büßten satte 7,9 Prozent sowie 4,9 Prozent ein. Auch andere Werte des Sektors standen unter Druck. "Hintergrund sind die Bestrebungen des Technologiekonzerns SpaceX, seine Aktivitäten im Telekommunikations- und Kabelsektor weiter auszubauen", merkte Lipkow an. "Bereits am Donnerstag waren die Aktien großer amerikanischer Kabel- und Telekommunikationsunternehmen infolge dieser Entwicklung deutlich unter Druck geraten."

Unter den gefragten Pharmawerten ragten Argenx mit 3,2 Prozent Aufschlag heraus. Die Aktie erholte sich damit etwas von dem Absturz am Vortag. Der Fehlschlag einer Phase-III-Studie mit dem Wirkstoff Efgartigimod Sc zur Behandlung des Sjögren-Syndroms ändere nichts an der optimistischen Einschätzung, betonten die Analysten von Bernstein und wiederholten ihre Empfehlung.

LA DÉFENSE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/THOMAS SAMSON

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