US-Börsen zur Eröffnung ohne klare Richtung

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Indizes verharren nahe der jüngsten Rekorde
 © AFP, TIMOTHY A. CLARY, Apa
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Nach der Rekordrally an den US-Aktienmärkten am Vortag ist zur Wochenmitte wieder etwas Ruhe eingekehrt. Anfängliche moderate Gewinne wurden zum Teil wieder abgegeben und die Indizes hielten sich damit knapp unterhalb ihrer jüngsten Höchststände. Angesichts von anhaltendem Optimismus rund um das Thema Künstliche Intelligenz (KI), niedrigerer Ölpreise und sinkenden Anleiherenditen waren aber auch keine Gewinnmitnahmen zu sehen.

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Mangels neuer Nachrichten aus dem Nahen Osten, stützen zudem Hoffnungen, dass sich die USA und der Iran einer Einigung zur vollständigen Öffnung der Straße von Hormuz nähern. Dafür sprechen auch die wieder gesunkenen Ölpreise.

Der Dow Jones Industrial stand rund 20 Minuten nach Sitzungsbeginn um 0,28 Prozent im Plus auf 50.602,87 Punkten. Der marktbreite S&P-500 tendierte wenig verändert bei 7.517,37 Zählern. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um 0,11 Prozent auf 26.626,44 Einheiten hinab.

In puncto KI setzen die Investoren darauf, dass die Halbleiterbranche einen überproportionalen Anteil an den weltweiten Investitionsausgaben für sich gewinnen wird. Insofern boomen Chipwerte weiter. So wurden die Aktien von Micron fünf Prozent im Plus gehandelt. Am Dienstag waren die Titel um fast ein Fünftel nach oben gesprungen und hatten beim Börsenwert erstmals die Marke von einer Billion Dollar übersprungen.

Stark gefragt waren auch Aktien von Weltraumunternehmen, die ihr Geschäft mit Raketen, Satelliten oder Lösungen dafür machen. Der bevorstehende Mega-Börsengang von SpaceX sorgt ebenso für Kauflaune, wie die Nachricht, dass die US-Raumfahrtbehörde NASA dauerhaft Menschen auf dem Mond leben lassen will und ihre Pläne dafür vorantreibt. Mit Dutzenden Missionen sollen dafür in den kommenden Jahren Drohnen und von Menschen steuerbare Rover-Vehikel zum Erdtrabanten gebracht werden. Alleine in diesem Jahr soll es dafür noch drei unbemannte Missionen zum Mond geben. Die Anteilsscheine von Redwire zogen um fünf Prozent an, in den vergangenen Tagen hatte sich der Aktienkurs in etwa verdoppelt.

Dagegen brachen die Aktien von Verra Mobility um rund zwei Drittel ein. Das Mobilitätssoftware-Unternehmen hatte bekanntgegeben, dass der Autovermieter Avis Budget den Vertrag mit Verra gekündigt habe. Deshalb senkte das Unternehmen sein Gewinnziel für 2026. Daraufhin stuften mehrere Analystenhäuser die Papiere herunter.

Die Aktien von Zscaler sackten um rund ein Viertel ab, nachdem das Sicherheitssoftwareunternehmen einen Umsatzausblick für das vierte Geschäftsquartal vorgelegt hatte, der hinter den Erwartungen zurückblieb. Die Analysten von Evercore stuften die Aktie herab und verwiesen dabei auf einen Rückgang der Neukunden.

Die Titel von Axalta Coating Systems gewannen 3,3 Prozent. Sie profitierten von Spekulationen um eine Alternative zur Fusion mit dem Lack- und Farbenhersteller Akzo Nobel. Akzo hatte mitgeteilt, ein Übernahmeangebot von Nippon Paint Holdings unter Beteiligung von Sherwin-Williams zurückgewiesen zu haben.

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