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Die Kernrate fiel deutlich höher aus als erwartet. Sie stieg von 3,3 Prozent im Vormonat auf 3,6 Prozent. Bei der Kernrate werden schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel ausgeklammert. Volkswirte hatten hier einen Rückgang auf 3,0 Prozent erwartet.
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise im Jänner um 0,5 Prozent. Am Markt war lediglich ein Anstieg um 0,3 Prozent erwartet worden. Die Kernverbraucherpreise legten im Monatsvergleich um 0,3 Prozent und damit wie erwartet zu.
Die Erzeugerpreise beeinflussen tendenziell die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Zuletzt wurde für Jänner eine Inflationsrate von 2,4 Prozent gemeldet. Die Preisentwicklung steht besonders im Fokus an den Finanzmärkten. Bei der jüngsten Zinsentscheidung hatte die Fed den Leitzins Ende Jänner unverändert belassen.
MARDYCK - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/POOL/BENOIT TESSIER