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Der Dow Jones Industrial kam nach rund 20 Handelsminuten bei 49.509,63 Punkten nicht vom Fleck. Der marktbreite S&P-500 büßte 0,21 Prozent auf 6.821,64 Zähler ein. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um 0,51 Prozent auf 22.431,85 Einheiten hinab. US-Konjunkturdaten hatten kaum Einfluss auf die Kurse.
Unterdessen geht der Bieterkampf um das Hollywood-Urgestein Warner Brothers in eine neue Runde. Der Konzern stimmte zu, die Verhandlungen mit Paramount wieder aufzunehmen. Tags zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf Insider berichtet, dass bei Warner diskutiert wird, ob Paramount einen besseren Deal bieten könnte als der Streaming-Anbieter Netflix. Die Aktien von Warner und Paramount legten um drei beziehungsweise 6,1 Prozent zu. Netflix tendierten mit plus 0,7 Prozent ebenfalls höher.
Für die Papiere von Norwegian Cruise Line ging es im frühen Handel mehr als sechs Prozent nach oben. Wie das "Wall Street Journal" berichtete, hat der aktivistische Investor Elliott Investment Management einen Anteil von mehr als 10 Prozent an dem Kreuzfahrtunternehmen aufgebaut und ist damit zu einem der größten Aktionäre aufgestiegen. Der Hedgefonds wolle damit aktiv Einfluss auf Strategie und Führung des Unternehmens nehmen.
Die Anteilsscheine von Masimo schnellten um knapp 35 Prozent hoch, nachdem die "Financial Times" berichtet hatte, dass der Hersteller von Gesundheitsprodukten, Danaher, kurz vor dem Abschluss der Übernahme des Medizintechnikunternehmens steht. Der Deal soll ein Volumen von knapp 10 Milliarden Dollar haben. Die Aktien von Danaher gaben 3,3 Prozent ab.
Die Titel von Zim Integrated Shipping (ZIM) reagierten mit einem Kursplus von rund einem Drittel auf die Nachricht, dass die deutsche Container-Reederei Hapag-Lloyd das israelische Schifffahrtsunternehmen übernehmen will. Die Vereinbarung über einen Barverkauf zu 35 Dollar je Aktie, die noch der Genehmigung durch die israelischen Aufsichtsbehörden bedarf, bewertet Zim mit rund 4,2 Milliarden Dollar.