US-Börsen im Minus erwartet - höhere Energiepreise belasten

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Dow Jones mit minus ein Prozent indiziert
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Der eskalierende Krieg im Nahen Osten und erneut stark steigende Öl- und Gaspreise dürften den US-Börsen zum Wochenauftakt Verluste einbrocken. Damit setzt sich die jüngste Talfahrt am Montag fort. Der Leitindex Dow Jones Industrial könnte ein Tief seit Ende November ausloten. Rund eine Stunde vor der Startglocke wurde der Dow vom Broker IG gut ein Prozent schwächer indiziert bei knapp 47.000 Zählern.

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Der Preis für ein Fass der marktführenden US-Rohölsorte WTI schnellte zeitweise um gut 30 Prozent nach oben auf knapp 120 US-Dollar. Zuletzt betrug der Anstieg noch 13 Prozent. "Die sich verschlechternde geopolitische Lage hat historische Ölpreisbewegungen zur Folge", schrieb Stratege Henry Allen von der Deutschen Bank. Risikobehaftete Anlagen erlebten in der Folge einen Ausverkauf.

Der Nasdaq 100 wurde vor Handelsbeginn ein Prozent niedriger berechnet bei 24.400 Punkten. Der technologielastige Auswahlindex hatte sich zuletzt besser gehalten als der Dow Jones Industrial.

Im vorbörslichen Handel schossen die Aktien von Hims & Hers Health um über 40 Prozent nach oben. Der Telemedizinanbieter hat sich in einem Streit mit Novo Nordisk um den Vertrieb umsatzstarker Medikamente des dänischen Pharmakonzerns mit diesem geeinigt.

Aktien von Live Nation Entertainment verteuerten sich um 5,3 Prozent. Der Event-Veranstalter hat sich in einem Kartellstreit mit dem US-Justizministerium geeinigt. Einem Bericht zufolge soll das Unternehmen zur Beilegung des Streits 200 Millionen US-Dollar Schadenersatz zahlen.

Aktien von Vertiv gewannen 3,1 Prozent. Der Ausrüster von Datenzentren steigt in den S&P 500 Aktienindex auf. Auch die Papiere des Laserspezialisten Lumentum und des Satellitenanbieters Echostar rücken in den S&P 500 auf. Lumentum stiegen daraufhin um 2,7 Prozent und Echostar um 2 Prozent.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/BRYAN R. SMITH

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