US-Börsen zur Eröffnung weiter erholt

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
3 min
Vor US-Zinsentscheid am Mittwoch
 © GETTY IMAGES NORTH AMERICA, SPENCER PLATT, APA
©GETTY IMAGES NORTH AMERICA, SPENCER PLATT, APA
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Einen Tag vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed ist die Erholung am New Yorker Aktienmarkt zunächst in die Fortsetzung gegangen. Den Gewinnen tat es am Dienstag im frühen Handel auch keinen Abbruch, dass im Iran-Krieg weiter keine Deeskalation abzusehen ist und die Ölpreise wieder anzogen.

von

Der Dow Jones Industrial stieg nach rund einer halben Handelsstunde um 0,68 Prozent auf 47.266,91 Punkte. Der marktbreite S&P-500 gewann 0,64 Prozent auf 6.742,33 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um 0,64 Prozent auf 22.516,96 Einheiten hinauf.

Zuletzt hat der Iran seine Angriffe auf die Energieinfrastruktur im Persischen Golf verstärkt. Die Angriffe Teherans intensivieren sich zu einem Zeitpunkt, an dem sich Sorgen vor Öl-Lieferengpässen und Inflationsgefahren verstärken. "Die Tendenz geht eindeutig dahin, dass die Zentralbanken restriktiver agieren werden, als es die Märkte wünschen", sagte vor diesem Hintergrund der Investmentchef Andrew Chorlton von M&G Investment Managers.

Am Markt gilt es als ausgemacht, dass die amerikanischen Währungshüter den Leitzins auf ihrer morgigen Sitzung nicht ändern werden. Angesichts der kriegsbedingten Unsicherheit träten die jüngsten Konjunkturdaten wie etwa zur Inflationsentwicklung in den Hintergrund, schrieb Naomi Fink, Chief Global Strategist von Amova Asset Management. Die jüngste Umfrage der Bank of America unter Fondsmanagern zeigt zudem, dass diese inzwischen pessimistischer geworden sind und die Barmittelbestände in ihren Portfolios erhöht haben.

Im Blick steht am Mittwoch auch der im Mai anstehende Führungswechsel bei der Fed und der starke Druck, den US-Präsident Donald Trump auf den scheidenden Vorsitzenden Jerome Powell ausübt. Am Wochenende hatte Trump in seinem Machtkampf mit Powell eine Schlappe erlitten: Ein US-Bundesrichter hatte Vorladungen des Justizministeriums aufgehoben, die sich an die Notenbank richteten.

Die Aktien von Uber gewannen am Dienstag gut fünf Prozent, nachdem der Fahrdienstvermittler und der Chipriese Nvidia einen Ausbau ihrer Kooperation für autonome Fahrzeuge bekannt gegeben hatten. Im Kielwasser von Uber ging es für die Titel von Konkurrent Lyft um 3,8 Prozent hoch.

Bei der Fluggesellschaft Delta sorgte der angehobene Umsatzausblick auf das laufende Quartal für ein Kursplus von knapp fünf Prozent.

Dass der Elektroautobauer Tesla zusammen mit dem südkoreanischen Unternehmen LG Energy Solution eine Batteriefabrik im US-Bundesstaat Michigan errichten will, ließ die Tesla-Titel indes kalt. Die Titel gewannen 0,2 Prozent.

Über die Autoren

Logo
trend. Abo jetzt -30%

Holen Sie sich trend. im Jahresabo und sparen Sie jetzt -30%