US-Börsen zur Eröffnung schwächer, Dow verliert 1,2 Prozent

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Fed im Fokus - Zahlen von Visa, P&G und Ford
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Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed und wichtigen Quartalsberichten aus dem Tech-Sektor haben die US-Börsen am Mittwoch im frühen Handel nachgegeben. Für Unruhe sorgte auch ein starker Ölpreisanstieg, weil neue iranische Attacken die jüngste Hoffnung auf eine Rückkehr an den Verhandlungstisch zunichtemachen. US-Präsident Donald Trump kündigte Vergeltung an.

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Der Nasdaq Composite steuert mit einem Abschlag von 0,48 Prozent auf 24.758,06 Einheiten bereits auf den sechsten Verlusttag in Folge zu. Deutlicher gab zur Wochenmitte der stärker von Standardwerten geprägte Dow Jones nach, er fiel um 1,18 Prozent auf 52.122,46 Punkte. Der marktbreite S&P-500 büßte 0,38 Prozent auf 7.400,66 Zähler ein.

Spannendstes Ereignis im Handelsverlauf dürfte die am Abend anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed sein. Obendrein legen mit Microsoft und Meta nachbörslich die nächsten zwei Mitglieder der sogenannten Glorreichen Sieben ihre Quartalsberichte vor. Am Donnerstag ist dann der iPhone-Hersteller Apple an der Reihe, dessen Aktie seit Wochenbeginn einen Rekordlauf hat.

Heute sei "Fed-Tag" und zudem die zweite Zinsentscheidung unter der Leitung des neuen Präsidenten Kevin Warsh, kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. "Die Börsen tendieren zu einem unveränderten Leitzins. Eine Zinsanhebung wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 30 Prozent eingepreist", erklärte er. Das mache deutlich, dass diese Zinsentscheidung "ein Live-Event ist", denn Überraschungen seien bei Warsh "jederzeit möglich". Entsprechend habe diese Zinssitzung das Potenzial, Aktien- und Anleihemärkte nachhaltig zu bewegen.

Zunächst lag der Blick auf dem Kreditkartenanbieter Visa, der in seinem dritten Geschäftsquartal überraschend viel umgesetzt und verdient hat. Die Visa-Aktie verlor dennoch 0,9 Prozent, was am Markt damit begründet wurde, dass sie tags zuvor auf den höchsten Stand seit etwas mehr als einem Jahr geklettert war.

Procter & Gamble, ebenfalls im Dow notiert, büßten unterdessen 2,9 Prozent ein. Mit seinen wichtigsten Kennziffern blieb der Konsumgüterkonzern im vierten Geschäftsquartal hinter den Analystenschätzungen zurück und gab außerdem einen verhaltenen Ausblick auf das neue Geschäftsjahr.

Ford hob zur Zahlenvorlage seine Jahresgewinnprognose an, was der Aktie des Autobauers ein Plus von 4,7 Prozent bescherte. Für das Papier des Biotech-Unternehmens Biogen ging es zugleich um 4,6 Prozent hoch, denn Umsatz und bereinigtes Ergebnis im zweiten Quartal übertrafen die Erwartungen.

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