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"Das Verbrauchervertrauen hat sich im Juli leicht abgeschwächt und setzt damit den allgemeinen Abwärtstrend fort, der bereits seit Ende 2021 zu beobachten ist", sagte Dana Peterson, Chefökonomin des Conference Board. Das Barometer für die aktuelle Lage fiel den dritten Monat in Folge weniger positiv aus, während der auf die Erwartungen bezogene Index weiterhin im negativen Bereich verharrte.
Die meisten Experten gehen davon aus, dass die US-Notenbank Federal Reserve den Leitzins am Mittwoch noch in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belässt. Doch hat sich der neue Fed-Chef Kevin Warsh mit Signalen zum Zinskurs bewusst zurückgehalten, was die Einschätzung erschwert. Die teure Energie infolge des Iran-Krieges löste einen Inflationsschub in den USA aus, der im Juni allerdings an Kraft verlor: Die Teuerungsrate sank auf 3,5 Prozent, nach 4,2 Prozent im Mai. Warsh hat betont, dass die Fed damit auf dem Weg zur angestrebten Preisstabilität noch längst nicht am Ziel sei. Aus dem Führungskreis der Zentralbank ist zuletzt der Ruf nach einer Zinserhöhung laut geworden, sollte die Inflation nicht bald abebben.
Die Ökonomen der Deutschen Bank verweisen darauf, dass die jüngste Eskalation im Nahen Osten und der damit verbundene Anstieg der Energiepreise die Inflationsrisiken wieder verstärkten. Sie erwarten je eine Leitzinsanhebung um einen Viertelprozentpunkt im September und danach im Dezember.